5-Phasen-Modell

Das 5-Phasen-Modell

Wie der Name schon verrät, wird die Zombie-Apokalypse in fünf verschiedene Bereiche aufgeteilt.

Hierbei handelt es sich um die Phasen

– Vorbereitung
– Einleitung
– Überleben
– Einlenkung
– Wiederaufbau

Im Nachfolgenden werden die einzelnen Phasen zum besseren Verständnis ausführlich erklärt.

 

Phase 1 – Vorbereitung

Bislang ist noch kein einziger Untoter in Sicht. Das heißt aber nicht, dass dies auch so bleiben muss. Deshalb ist oberste Vorsicht geboten und man sollte die nötigen Vorbereitungen treffen.

Geht man davon aus, dass man die Zombie-Apokalypse bequem auf der heimischen Couch aussitzen kann, sollte das Grundstück so abgesichert sein, dass kein Untoter das Gelände betreten kann. Fallen (z. B. schräg aufgestellte und angespitzte Holz- oder Metallpfähle) sorgen u. a. dafür, dass kein Untoter näher herankommt, als es unbedingt sein muss.

Da nicht auszuschließen ist, dass Wasser und Strom abgestellt werden und man irgendwann – trotz genügend Vorräte – Gefahr läuft, auf dem Trockenen zu sitzen, sollte ein Brunnen zur Wasserförderung im Garten vorhanden sein.

Ein Stromgenerator zu laut ist und würde somit noch mehr Untote anlocken. Daher sind Solarzellen effektiver.
Wenn es um Vorräte geht, sollte dringend drauf geachtet, dass diese lange haltbar sind. Konservendosen, sowie getrocknete Früchte und Fleisch eignen sich dafür hervorragend. In bestimmten Fachgeschäften sowie in Online-Shops gibt es sogar solche Vorratspakete zu kaufen. Ein erwachsener Mensch kann zwischen 3 bis 360 Tagen mit so einem Paket auskommen, je nachdem welches Paket man sich besorgt hat. Die enthaltenen Lebensmittel haben eine Haltbarkeit von bis zu 15 Jahren. Allerdings ist der Preis nicht gerade sehr günstig. Wer sich solche Pakete zulegen möchte, muss das nötige Kleingeld dafür haben. Für eine 90 Tage Ration muss man je nach Anbieter schon einmal bis zu 1.000,00 Euro hinblättern.

Passend zu den Lebensmitteln sollte man sich einen kleinen Kocher zu legen. Empfehlenswert ist ein Trockenbrennstoff-Kochset. Mit diesem hat man die Möglichkeit, seine Speisen aufzuwärmen oder bei Bedarf Wasser abzukochen.

Neben den Lebensmitteln sind natürlich vor allem Medikamente und Erste-Hilfe-Artikel wichtig. Auch an Hygieneartikel sollte gedacht werden. Taschenlampen, evtl. Walkie Talkies und die dazugehörigen Batterien dürfen auch nicht fehlen. Ein kleines batteriebetriebenes Radio sollte ebenfalls eingeplant werden. So kann man noch die Nachrichten verfolgen, so lange noch welche gesendet werden.

An Rucksäcke und Schlafsäcke sollte auch gedacht werden. Es kann nie schaden, wenn immer ein gepackter Rucksack griffbereit ist, sollte man von jetzt auch gleich die Flucht antreten müssen. Außerdem sollte man nur so viel einpacken, was man auch wirklich tragen kann. Es nützt einem überhaupt nichts, wenn man durch die ganze Last auf der Flucht nicht voran kommt.

Wenn vorhanden, sollte jederzeit ein vollgetanktes Kraftfahrzeug vorhanden sein. Um sicherzugehen, dass einem nicht auf halber Strecke der Sprit ausgehen, muss an ebenfalls gefüllte Reservekanister gedacht werden. Da man davon ausgehen kann, dass Navigationsgeräte auch nach einer gewissen Zeit ihren Dienst quittieren, sollte man aktuelle Landkarten dabei haben.

Ferner sind Waffen unabdingbar. Am Besten eignen sich Stichwaffen. Diese sind nicht zu schwer und nehmen nicht zu viel Platz weg. Dieses würde eine kleine Schusswaffe auch nicht jedoch, jedoch müsste man entsprechende Munition dabei haben, die wiederum notwendigen Platz wegnehmen. Außerdem würde der Lärm noch mehr Untote anziehen, da diese auf laute Geräusche reagieren.

Wenn man alles zusammen hat, kann man sich vorerst entspannt zurücklehnen und abwarten. Mit Glück tritt die Zombie-Apokalypse nicht ein. Aber dennoch, vorbereitet soll sollte man eigentlich immer sein. Denn sollte keine Zombie-Apokalypse eintreten, ist es nicht ausgeschlossen, dass schon die nächste Naturkatastrophe auf uns wartet. Eines kann man sich auf jeden Fall merken: Wer auf die Zombie-Apokalypse vorbereitet ist, ist auf alles vorbereitet.

 

Phase 2 – Einleitung

Es beginnt. Die ersten Meldungen von mysteriösen Erkrankungen tauchen in den Medien auf. Zunächst klingt es noch recht harmlos, jedoch wird schnell klar, dass es sich hierbei um einen aggressiven und hochansteckenden Virus handelt, für den es bislang noch keine Heilungsmöglichkeiten gibt.

Da das Virus nur eine kurze Inkubationszeit hat, vermehrt sich die Anzahl der Infizierten rasend schnell. Gerade in Krankenhäusern, wo Infizierte zunächst noch Hilfe suchen, ist die Ansteckungsgefahr zu Anfang am Größten.

Von „Patient 0“ bis zur Auslöschung ganzer Kontinente dauert es nicht lang. Das sich die Pandemie nur auf einen Kontinent beschränkt ist unwahrscheinlich, da man bekanntlich in der heutigen Zeit mit dem Flugzeug schnell von einem Land ins nächste gelangen kann und der Virus somit ebenfalls mitfliegen kann.

Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr und alle anderen Einrichtungen werden mit der Situation hoffnungslos überfordert sein. Die gesellschaftlichen Systeme brechen zusammen. Man sollte sich schleunigst mit dem Gedanken anfreunden, dass man nicht auf Hilfe hoffen darf, sondern auf sich allein gestellt ist.

Wenn man vorgesorgt hat, sollte man sich umgehend in Sicherheit bringen. Entweder im heimischen Keller verbarrikadieren oder sich auf die Flucht begeben. Wählt man die Flucht, sollte es oberstes Ziel sein, ein dünn besiedeltes Gebiet zu erreichen. Großstädte und andere Ballungsräumen von großen Menschenansammlungen sind unter allen Umständen zu vermeiden.

Wie schon in Phase 1 beschrieben, sollte man für die Flucht auf einen Pkw zurückgreifen, soweit eines vorhanden ist. Eine Flucht per Boot wäre optimal, allerdings steht diese Option nur den wenigsten zur Verfügung.

Es kann auf jeden Fall nicht schaden, wenn man sich eine Art Schutzpanzer zulegt. Evtl. können dadurch Bisswunden von angreifenden oder überraschend auftauchenden Zombies abgewehrt werden. Natürlich sollte dieser Schutzpanzer die eigene Motorik nicht einschränken.

Auf der Flucht sollte man immer wachsam sein und stets eine Waffe in der Hand halten, denn die Gefahr lauert überall. Nicht nur die Toten stellen eine Gefahr da. Die Lebenden sind oftmals noch ein viel größere Gefahr. Plünderer, Räuber und Diebe können einem das Leben genauso schwer machen, wie die blutrünstigen Fressmaschinen.

Sobald man ein sicheres Versteck gefunden hat, bleibt einem nur eins übrig. Abwarten. Denn eine Zombie-Apokalypse kann man eigentlich nur aussitzen. Denn auch „das Leben“ eines Zombies ist nicht von ewiger Dauer.

 

Phase 3 – Überleben

Die Zombie Apokalypse hat ihren Höhepunkt erreicht. Tod und Chaos herrschen allgegenwärtig. Die gesellschaftlichen Systeme und die Infrastruktur sind vollständig zusammen gebrochen. Gewaltige Zombiehorden oder auch Herden genannt ziehen durch sämtliche Städte und über das Land. Das Verhältnis zwischen Menschen und Untoten ist gekippt. Die Menschen, die sich auf der Flucht befinden oder irgendwo verschanzt haben, müssen durchhalten und um ihr Leben kämpfen.

Das oberste Gebot ist hierbei stets zu beachten: Fernhalten von den Zombies!!

Natürlich ist dies nicht immer möglich. Vor allem dann nicht, wenn die Vorräte zu Neige gehen und man sein sicheres Versteck verlassen muss, um neue zu beschaffen. Und das die Vorräte irgendwann erschöpft sind, ist sicher.

Diejenigen, die es nicht geschafft haben, ein sicheres Versteck zu finden und sich im Freien aufhalten müssen, haben nicht nur mit Zombies zu kämpfen, sondern auch mit Umwelteinflüssen wie Regen oder Stürmen. Mit Krankheiten, eintretendem Nahrungsmangel und Übergriffen anderer Überlebenden haben jedoch alle zu tun.

Die Menschheit erlebt gerade ihre dunkelste Stunde. Trotzdem bleibt bei den meisten Menschen der Wille zu überleben, ungebrochen. Diejenigen, die sich aufgegeben haben, sind jedoch verloren.

Wer einem Zombie begegnet, sollte auf keinen Fall den Helden spielen. Zombies im Vorbeigehen mit einem Messer oder einer Schusswaffe zu erledigen, funktioniert leider nur im Fernsehen. Vor allem was Schusswaffen angeht, sind viele oftmals im Irrtum. Ein bewegliches Ziel zu treffen, ist nicht gerade einfach. Und erst Recht dann nicht, wenn man den Kopf treffen muss, um das Ziel auch wirklich zu eliminieren.

Etwas Wichtiges gilt es im Kampf um das Überleben auch zu beachten: Raus aus der großen Stadt!

Gerade in den Städten halten sich die meisten Menschen auf. Verständlicherweise breitet sich hier der Zombie-Virus am stärksten bzw. schnellsten aus. Und sobald die Zombies auch den letzten lebenden Menschen vertilgt haben und es für sie nichts mehr zu fressen gibt, begeben sie sich auf Wanderschaft. Einer Horde mit hunderten oder tausenden Zombies in die Quere zu kommen, ist niemandem zu empfehlen.

Sollte man sich bis jetzt nicht drum gekümmert haben, wird es nun höchste Zeit sich im Umgang mit entsprechenden Waffen vertraut zu machen. Steht man das erste Mal vor einem Zombie, um diesen endgültig zu Töten, gilt es wahrscheinlich erst den inneren Schweinehund zu überwältigen. Immerhin könnte es sich bei dem Zombie um die geliebte Ehefrau oder dem netten älteren Herren von nebenan handeln. An solche Gedanken darf man in so einer Situation keine Zeit verschwenden. Der eine, der gewesen ist, existiert nicht mehr. Es existiert nur noch ein zähnefletschender und blutrünstiger Zombie, der einem nach dem Leben trachtet.

Meistert man alle gefährlichen Situation und schafft es immer genügend Lebensmittel und Wasser bei sich zu haben oder es fertig bringt, eine dauerhafte Bleibe zu finden, kann sich glücklich schätzen, es soweit geschafft zu haben. Die Zeiten, in denen es wieder besser wird, nähern sich.

 

Phase 4 – Einlenkung

Die Überlebenden haben sich mit ihrer Situation abgefunden. Es bleibt ihnen auch nichts anderes übrig. Dennoch, es ist Hoffnung in Sicht. Die Zombies, die bis dato noch nicht vernichtet wurde, sterben bzw. verfaulen langsam. Ihnen geht die Nahrung aus, da die Menschen gelernt haben, sich gegen sie zur Wehr zu setzen. Gruppen von Überlebenden schließen sich zusammen und bauen sich gemeinsam neue Existenzen auf.

Ziel aller Überlebenden sollte es sein, eine neue Basis zu finden, auf der man aufbauen kann. Eine Grundversorgung mit Nahrungsmitteln muss wieder hergestellt werden. Ackerbau, Viehzucht, Obstplantagen – all diese Dinge müssen von neuem aufgebaut werden. Ebenso gilt es die Umgebung von restlichen Zombies zu säubern, um so eine sichere Umgebung zu schaffen.

Leider wird es immer wieder vereinzelte Gruppen geben, die nur an sich denken und andere Überlebende in Gefahr bringen, in dem sie sie u. a. überfallen und ausrauben. Trifft man auf eine solche Gruppe, sollte man sich mit aller Gewalt gegen sie stellen. Wenn man die Zombie-Apokalypse bis hierhin überlebt hat, möchte man nicht an einer Gruppe Menschen scheitern, die nur auf Gewalt aus sind. Die Überlebenden sollten alle an einem Strang ziehen und sich nicht gegenseitig bekämpfen.

Wenn all diese Ziele erreicht wurden, steht einem neuen Zeitalter der Menschheit nichts mehr im Wege.

 

Phase 5 – Wiederaufbau

Es ist geschafft. Die Zombie-Apokalypse ist ausgestanden. Zombies tauchen nur noch vereinzelt auf. Der Wiederaufbau der Gesellschaft kann beginnen. Das Leben, wie man es bisher kannte, wurde zwar ausgelöscht, jedoch befinden sich noch die Erinnerung daran in den Köpfen der Überlebenden. Diese können von Nutzen sein, um als Gruppe wieder ein geregeltes Leben organisiert zu bekommen.

Es gilt eine dauerhafte und stabile Gemeinschaft herzustellen. Alle anfallenden Aufgaben müssen verteilt werden. Die Sicherstellung der Grundversorgung wurde schon während der Einlenkungsstelle in Angriff genommen, jedoch muss diese weiter ausgebaut werden. Der Anbau von Nahrungsmitteln muss weiter voran getrieben werden. Ferner muss ein Handelsnetz zwischen den einzelnen Gruppen aufgebaut werden.

Es gibt vieles, was erledigt werden und es wird seine Zeit brauchen. Doch es ist eine Chance für die Menschheit noch einmal neu anzufangen. Und deshalb gibt es noch einen Punkt, an den gedacht werden sollte: Die Entstehung einer neuen Generation von Menschen.

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Was ist eine Apokalypse

Der aus dem griechischen kommende Begriff Apokalypse wird heutzutage fälschlicherweise oft als Weltuntergang übersetzt. Dabei bedeutet er Enthüllung oder Offenbarung.

Bekannt wurde der Begriff durch die Bibel, besser gesagt, durch die „Offenbarung des Johannes“ im Neuen Testament. Die Offenbarung kündigt fürchterliche Katastrophen und grauenhaftes Unheil an.

Da Katastrophen und Kriege weltweit zunehmen und für viele Menschen bei der Entwicklung des Klimas, der Wirtschaft oder der Flüchtlingsströme ein zunehmender Niedergang der Zivilisation zu bemerken ist, werden auch die Stimmen lauter, die davon ausgehen, dass wir bereits in der so genannten „Endzeit“ leben. Daher steigt auch das Interesse an der Johannes-Offenbarung, in der dem Propheten zukünftige Vorgänge auf der Erde sowie in den unsichtbaren Welten enthüllt werden.

Die vorhergesagten Katastrophen oder das drohende Unheil können, nur um einige zu nennen, in Form von Schwarzen Löchern, Asteroideneinschläge, Vulkanausbrüche, wissenschaftliche Experimente, einem Atomkrieg oder tödlich verlaufenden Pandemien auftreten.

Beispielsweise könnte durch ein fehlgeschlagenes wissenschaftliches Experiment, ein tödliches Virus in den Umlauf gelangen, das aus jedem Lebewesen einen willenlosen Untoten macht. In einem solchen Fall würde man von einer Apokalypse sprechen.

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Was sind Zombies?

Unwissenden stellt sich oftmals die Frage: „Was sind eigentlich Zombies?“

Nun, dass ist eigentlich schnell erklärt: Als Zombie wird ein Mensch bezeichnet, der von den Toten wieder aufersteht. Oder anders ausgedrückt, ein Mensch, der erneut zum Leben erweckt wird.

Oftmals werden sie auch als „Untoter“, seltener als „Wiedergänger“ bezeichnet.

Der Begriff Zombie kommt aus der zentralafrikanischen Sprache Kimbundu und leitet sich aus dem Wort „nzùmbe“ ab.

Die Vorstellung, dass Verstorbene nicht als Geist, sondern körperlich, also als Untote zurückkehren, ist der Kern des Zombie-Mythos. Diese Untoten sollen meist böse gesinnt gegenüber den Lebenden sein.

Obwohl das Christentum dort längst Staatsrelegion ist, ist in der Haiti der Zombie-Mythos noch sehr stark verankert.

Zombies werden in zwei Arten aufgeteilt:

– im Voodoo
– in der Populärkultur

 

Zombies im Voodoo

Die Voodoo-Zombies werden ebenfalls wieder in zwei Arten aufgeteilt:

– cadavre
– astrale

Unter einem Zombie Cadavre versteht man jemanden, der vom einem Voodoo-Schwarzmagier oder einer Priesterin mit einem Fluch belegt wird und daraufhin stirbt. Anschließend wird der (vermeintlich) Tote auf rituelle Weise wieder zum Leben erweckt. Oft kommt es vor, dass Zombie Cadavres als Arbeitssklaven genutzt werden.

Unter einem Zombie Cadavres versteht man jemanden, der vom einem Vodoo-Schwarzmagier oder einer Priesterin mit einem Fluch belegt wird und daraufhin stirbt. Anschließend wird der (vermeintlich) tote auf rituelle Weise wieder zum Leben erweckt. Oft kommt es vor, dass Zombie cadavres als Arbeitssklaven genutzt werden.

Ethnobotaniker gehen davon aus, dass die Zombifikation mit Hilfe eines Zombie-Giftes hervorgerufen wird. Bestandteile dieses Giftes sind Knochen, Kröten und giftige Pflanzen sowie Kugelfisch. Bei einer bestimmten, jedoch geringen Dosis dieses Giftes sinken die Herzfrequenz und der Puls soweit, bis sie kaum noch wahrnehmbar sind. Der Vergiftete scheint tot zu sein. Zumindest glauben das die Angehörigen. Lässt die Wirkung des Giftes nach, erwacht der Vergiftete wieder zum Leben – als Untoter.

Bei dem Zombie Astrale sieht es anders. Hierbei handelt es sich um eine verlorene Seele, die durch ihren Tod von ihrem Körper getrennt wurde. Voodoo-Schwarzmagier können diese Seelen einfangen und in Flaschen oder andere Gefäße sperren, damit die Angehörigen die Seele zu Hause aufbewahren können. In Haiti wird dieser Totenkult immer noch praktiziert.

 

Zombies in der Populärkultur

In der Populärkultur entstehen die Zombies in fast allen Fällen durch eine Virusinfektion. Sei es in Filmen, Büchern, Comics oder Spielen. Sie werden fast immer als langsame und träge umherwandelnde mit leerem Blick ausgestattete Untote dargestellt. Ihr Erscheinungsbild ist oftmals halb verwest, entstellt und mit blutverschmiertem Gesicht. Außerdem haben sie nur ein Ziel: Ihren Hunger auf Menschenfleisch zu stillen. Ein Bewusstsein besitzen sie nicht mehr.

Leider besitzen sie auch keinerlei Schmerzempfindung. Trennt man ihnen zum Beispiel einen Arm ab, laufen sie unbeirrt weiter. Selbst wenn man ihnen den Kopf abschlägt, lebt – zumindest – der Kopf weiter. Die einzige Möglichkeit einen Zombie endgültig zu eliminieren, ist die Zerstörung des Gehirnes.

Zombies sind Grobmotoriker. Außerdem können sie weder springen, rennen oder klettern.

In neueren Filmen allerdings wurden aus den trägen Untoten wesentlich schnellere Zombies, was ein Entkommen sehr viel schwieriger gestaltet. Aus wissenschaftlicher Sicht sind die langsameren Zombies aber wahrscheinlicher, da es schwer vorstellbar ist, dass eine Virusinfektion schneller werden lässt. Im Alltag ist es ähnlich: Wenn man krank ist, bewegt man sich auch langsamer und nicht schneller.

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