Die 5 Phasen der Zombie Apocalypse – den Outbreak erfolgreich überleben

Die 5 Phasen der Zombie Apocalypse – den Outbreak erfolgreich überleben…

Wie sieht die Welt am Tag Z aus und wie bereitet ihr euch darauf vor?

Die erste Phase der Zombie Apocalypse ist das Jetzt, die Gegenwart: es sind (noch) keine Zombies gesichtet worden (außer so manchem Smartphone-Süchtigen).

Also alles gut soweit.

Das Warten auf Tag Z sollte zu einer guten Vorbereitung der eigenen Fähigkeiten genutzt werden, welche euch durchaus auch in anderen Situationen (Unwetter, Blackout etc.) helfen könnte.

Wann wart ihr das letzte Mal bei einem Erste Hilfe-Kurs bzw. wieviel Wissen ist euch davon noch im Gedächtnis? Welche Utensilien braucht ihr, um auf den Tag Z vorbeitet zu sein?

Dies sind nur zwei Beispiele, über die ihr euch Gedanken machen solltet.

Am Besten ist es, sich einen Plan zu erstellen, welche Fertigkeiten und Werkzeuge
für das Überleben einer Zombie Apocalypse nötig sind. Um die Chance auf ein Überleben zu ermöglichen, solltet ihr früh genug damit beginnen, den Plan abzuarbeiten (Anschaffung, Bereitstellung, Kurse, Selbstrecherche im Internet).

Hier weitere Aspekte, die eine Rolle in der Vorbereitungsphase spielen:

  • Wie überlebe ich in der Wildnis?
  • Wie baue ich Feldfrüchte an?
  • Wie jage ich ergfolgreich?
  • Welche handwerklichen Fertigkeiten (Metall- und Holzbearbeitung) brauche ich?
  • Wie orientiere ich mich in der Wildnis?
  • Wie überwinde ich Gewässer? Kann ich navigieren / segeln?
  • Wie kommuniziere ich mit anderen? Kenne ich die wichtigsten Morsezeichen?
  • Welche Personen sind mir wichtig? Wen will ich unbedingt dabeihaben?
  • Wie schütze ich mich  vor Angriffen?

Ihr seht also: es gibt eine Menge zu beachten und eine Menge zu lernen. Erstellt euch einen ganz persönlichen Notfallplan, nach dem ihr am Tag Z vorgehen wollt. Wenn euch noch Fertigkeiten fehlen, fang sofort mit dem Lernen an. Ihr braucht nicht für alles spezielle Kurse oder Schulungen zu besuchen. Vieles kann man sich auch im Selbsttraining und mithilfe von Anleitungen im Internet aneignen.

Hier ein Beispiel: Wenn ihr in der Wildnis auch auf Fleisch nicht verzichten wollt, werdet ihr angeln und jagen. Dies führt z. B. zu der Frage „Wie nehme ich einen Fisch aus?

Fallen euch noch Dinge ein, die unbedingt mit auf eine solche Liste sollten? Dann hinterlasst bitte einen Kommentar.

Die zweite Phase: Aufstand

Die Zombieseuche ist ausgebrochen und die Zahl der Infektionen nimmt rasend schnell zu. Die gesellschaftliche Ordnung ist binnen weniger Tage kollabiert.

Nachdem die Seuche erst verschwiegen und dann beschönigt wurde, sind Regierungen und Armeen machtlos: Der Virus verbreitet sich zu schnell, um eine Eindämmung durch gezieltes Ausschalten der Zombies und Einrichtung von „Safe Zones“ zu erreichen.

Die komplette Infrastruktur kommt zum Erliegen, brennende Städte erleuchten die Nacht.

Ziel in dieser Phase kann nur sein, aus diesem Chaos zu entfliehen und sich in möglichst dünn besiedeltes Gebiet zu begeben.

Hierzu ist eine Fortbewegungsmöglichkeit erforderlich (Auto, Fahrrad) sowie ein brauchbares Ziel, an dem man für die Zeit des Aufstands sicher ausharren kann.

Im Idealfall kennt ihr eine Insel (z. B. in einem See), auf der man sich einrichten kann oder im Idealfall auch ein leerstehendes Gebäude findet. Ein Ferienhaus, das eurer Familie gehört, könnte – je nach Lage – ebenso ein gutes Ziel sein.

Denkt die Möglichkeiten immer bis zum Ende durch – wenn ihr euch für eine Insellösung entscheidet, so benötigt ihr logischerweise auch ein Boot.

Ihr solltest an diesem Punkt ja bereits wissen, wen ihr in solch einem Fall unbedingt dabeihaben wollt. Überlegt auch, wieviele Personen dies maximal sein sollten. Eine Gruppengröße von 3-6 Personen wird als ideal angesehen. Allein wird die Zombie Apocalypse ohnehin nicht zu überleben sein. Denkt bei der Auswahl der Personen neben der persönlichen Zuneigung daran, dass auch diese Personen vorbereitet sein sollten.

(Haben sie eventuell spezielle Fertigkeiten, die nützlich sind? Wer übernimmt welche Aufgaben?)

Legt gemeinsam mit den Personen einen oder zwei Treffpunkt(e) fest, an dem ihr euch am „Tag Z“ treffen wollt. Wählt diesen Treffpunkt mit dem Hintergedanken, dass Eure Stadt evakuiert werden könnte.
Die persönliche Wohnung ist also eventuell nicht optimal bzw. es sollte noch ein weiterer Ausweichtreffpunkt außerhalb der Stadt vereinbart werden. Ebenso sollte die Reiseroute vom Treffpunkt zum „Safe Spot“ festgelegt und mindestens eine Alternativroute (für den Fall, dass auf Route 1 kein Durchkommen ist) geplant werden.

Da ihr so weit wie möglich von den urbanen Zentren entfernt sein wollt, ist für die Reise an den „Safespot“ Proviantvorrat nötig – auch um die erste Phase zu überbrücken, bis ihr euch häuslich eingerichtet und eine Grundnahrungsversorgung aufgebaut habt.

Ihr solltet an Kommunikationsmittel denken. Funkgeräte für die Kommunikation untereinander und ein Gerät, um Kontakt zum Rest der Außenwelt haben zu können (batterie- oder kurbelbetriebenes Radio). Selbst akkubetriebene Geräte lassen sich ggf. ohne Stromquelle wieder aufladen.
Je nachdem, wie chaotisch die Situation ist, kann auch in dieser Phase bereits eine Waffe nötig sein, um das sichere Ziel erreichen zu können.

Kommen wir nun zur dritten Phase: Überleben

In dieser Phase ziehen Zombiehorden durch Stadt und Land. Für euch bedeutet das: Duck and Cover.
Damit meine ich: Aussitzen und im Verborgenen bleiben. Richtet euch so gut wie möglich an eurem Aufenthaltsort ein und organisiert die täglichen Bedürfnisse (Essen, Wasser, Schutz).

Je nach Fähigkeiten sollte nun gejagt und gefischt werden, auch der Anbau von Früchten und Gemüse bietet sich (je nach Jahreszeit) an. Legt euch Nahrungsvorräte an.
Versucht, das Gebäude gegen Eindringen von außen zu sichern. Seid darauf vorbereitet, einen Angriff auf eure Behausung abwehren zu müssen. Überlegt, wo die Schwachpunkte sind und entwickelt Gegenmassnahmen.

Vierte Phase: Vergeltung
Langsam „sterben“ immer mehr Zombies und Gruppen von Überlebenden finden sich zusammen. Da ihr über das Radio/Internet erfahren habt, dass quer über das Land verteilt Stützpunkte aufgebaut werden, in denen Überlebende eine stabile Nahrungsmittelversorgung organisieren und Truppen für die „Dekontaminierung“ einzelner Landstriche aufbauen, macht ihr euch auf den Weg.
Nach einigen Wochen oder Monaten werden nur noch vereinzelt Zombies gesichtet, die Patrouillen der Zombie Response Teams errichten weiter Beobachtungs- und Sicherungsposten. Langsam kehrt eine Normalisierung der Situation ein.

Die letzte, fünfte Phase ist der Wiederaufbau.

Die Zombieseuche ist ausgemerzt und verschiedene Gruppen Überlebender versuchen, wieder ein geregeltes Leben zu organisieren. Die Sicherung der Grundversorgung und die Einrichtung einer stabilen Gemeinschaft steht an erster Stelle.

Da es aber unterschiedliche Gruppen gibt, wird es wohl auch zu Auseinandersetzungen (Wer hat das Kommando?) und zu Plünderungen führen. Es kann also sogar nötig sein, sich gegen andere Gruppen zur Wehr setzen zu können.

Für den Wiederaufbau solltet ihr in der neuen Gemeinschaft Zugriff auf Bücher, Landkarten, Werkzeuge und Waffen haben. Ist dieser nicht vorhanden, kümmert euch darum. Viel Glück!

3 Gedanken zu „Die 5 Phasen der Zombie Apocalypse – den Outbreak erfolgreich überleben“

  1. Ohh dange eey :* Jettzzt kann ich mich auf eine zombeyapocylpese freuen und auch forbreiten isch mag das kit aber nischt ey auf anderen WEbsitennnn und danga ey :**********************************************

  2. Ob das schon ganz zu Beginn so sein wird, ist nicht sicher. Mit etwas Glück laufen die Netze nach Tag Z noch einige Tage. Trotzdem: Recht hast Du, habe den Passus rausgenommen.

  3. Denkfehler: Netbook/Handy/Notebook wird uns nichts nützen. Ohne Strom brechen die Netze zusammen. Wir haben weder Internet noch Handynetz.

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