The Last Man on Earth

Im Jahr 1964 produzierten Ubaldo Ragona und Sidney Salkow den 87 Minuten langen Film „The Last Man on Earth“. Horror-Meister Vincent Price sowie Franca Bettoja, Emma Danieli, Giacomo Rossi-Stuart und Umberto Raho waren unter anderem die Darsteller.

„The Last Man on Earth“ wurde zweimal neuverfilmt. Einmal im Jahr 1971 unter dem Titel „Der Omega-Mann“ mit Charlton Heston in der Hauptrolle und ein weiteres Mal im Jahr 2007. Will Smith spielte hier die Hauptrolle und aus dem Omega-Mann wurde „I Am Legend“.

Trotz seines bekannten Hauptdarstellers, Vincent Price, ist der Film „The Last Man on Earth“ heute beinahe in Vergessenheit geraten. Er gilt allerdings als stilistisches Vorbild für den Genreklassiker „Night of the Living Dead“, zu dem wir in den nächsten Wochen noch kommen werden. „The Last Man on Earth“ war somit wegweisend für die Entwicklung des modernen Horrorfilms.

Achtung! Spoiler!
Wer nicht wissen möchte, worum es in dem Film geht, sollte ab hier nicht mehr weiterlesen.

 

 

 

 

Handlung:
Nachdem eine verheerende Seuche die Erde entvölkert hat, ist einzig noch der Wissenschaftler Robert Morgan am Leben. Nach dem Tod seiner Frau sowie seiner Tochter, ist das Leben für ihn zur Hölle geworden. Nachts wird er von den untoten Vampiren der ehemals Infizierten heimgesucht und seine Tage verbringt er mit der Jagd auf die finsteren Gestalten. Jedoch kommen Robert immer mehr Zweifel bei dem was er tut. Als dann auch noch eines Tages eine mysteriöse Überlebende auftaucht, scheint sich sein Schicksal endgültig zu erfüllen.

Wer es nicht mehr erwarten kann, sich den Film anzusehen … hier ist er.

Stadt der Toten

Die nächsten Wochen möchten wir uns gerne wieder ein paar Filmen widmen. Die kalte Jahreszeit kann ruhig genutzt werden, es sich vor dem Fernseher bequem zu machen, um sich ein paar alte Zombie-Filme anzusehen.

Der 78minütige Streifen „Stadt der Toten“ stammt von dem Regisseur John Llewellyn Moxey und wurde im Jahr 1978 produziert. Darsteller waren die allseits beliebte Leinwandikone Christopher Lee, sowie Betta St. John, Patricia Jessel, Dennis Lotis und Venetia Stevenson.

Der „schaurigen B-Film gelte als Miniklassiker der britischen Horror-Renaissance der 60er Jahre“, schrieb die Zeitschrift Cinema über den Film. Das Lexikon des internationalen Films bezeichnete „Stadt der Toten“ jedoch als „lachhaften B-Horrorfilm“. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

Neben seinem Originaltitel „The City of the Dead“ ist „Stadt der Toten“ auch unter dem Namen „Horror Hotel” bekannt. Ferner weist der Film dramaturgische Gemeinsamkeiten mit „Psycho“ auf, der ebenfalls im Jahr 1960 produziert wurde. In beiden Filmen begibt sich eine junge Frau, die als Protagonistin eingeführt wird, in eine ihr unbekannte Gegend, checkt in einem Hotel ein und wird kurze Zeit später erstochen.

Achtung! Spoiler!
Wer nicht wissen möchte, worum es in dem Film geht, sollte ab hier nicht mehr weiterlesen.

 

 

 

Handlung:
Auf Empfehlung ihres Professors reist die junge Studentin Nancy Barlow in das abgelegene Dorf Whitewood in Neuengland. Dort möchte sie den Tod von Elizabeth Selwyn untersuchen, die im 17. Jahrhundert angeblich als Hexe verbrannt wurde. Nancy ahnt nicht, dass die Mächte des Bösen in Whitewood nach wie vor am Werk sind und sie in höchster Gefahr schwebt. Ein Hexenzirkel lechzt nach ihrem jungfräulichen Blut.

Wer Lust auf den Film bekommen hat, kann sich gerne bei Youtube ansehen, allerdings nur in der englischen Fassung.