Archiv der Kategorie: Tipp der Woche

Schmalhans, der Küchenchef

Viele unsere Großeltern werden den Küchenchef Schmalhans noch kennen. In den Kriegs- und Nachkriegszeiten war er Stammgast in vielen Haushalten.

Heute kann man sich kaum vorstellen, wie es damals gewesen sein muss, wenn man kaum etwas zum Essen hatte.

Trotzdem möchten wir euch einige Rezepte vorstellen, die euch in Krisenzeiten vielleicht helfen können. Sei es die Zombie-Apokalypse, eine Naturkatastrophe oder ein riesiger Stromausfall. Irgendetwas kann die Menschheit immer treffen. Und dann ist es nicht so einfach, sich eine Tiefkühlpizza oder ähnliches in den Ofen zu schieben.

Heute möchten wir euch zwei Suppen vorstellen. Den Anfang macht die Brotsuppe.

Für die Brotsuppe benötigt ihr 150 g altes Brot, Salz, 20 g Margarine und ein Eigelb.

Das Brot muss in 1 ¼ Liter kaltem Wasser einweichen. Anschließend wird ein wenig Salz hinzugefügt und das Brot weichgekocht. Nachdem dies geschehen ist, muss die Masse durch ein Sieb gestrichen und nochmals aufgekocht werden. Am Ende muss noch die Margarine und das verquirlte Eigelb hinzugefügt werden.

Für die Einlaufsuppe (ja, sie heißt wirklich so) benötigt ihr 2 Esslöffel Mehl, ein Ei, 2 Esslöffel Milch, Salz und ein Liter Fleischbrühe.

Aus dem Mehl, der Milch und dem Ei wird ein dünnflüssiger Teig hergestellt. Dieser wird langsam in die kochende Fleischbrühe eingerührt und für einige Minuten kochen lassen. Zum Abschmecken wird das Salz benötigt. Fertig.


Klar, bei den vorgestellten Suppen handelt es sich um eine Gourmetküche. Aber in Krisenzeiten sollte man froh sein, wenn man überhaupt etwas zum Essen hat. Egal, was es ist.

 

 

Pflanzen-Tipp der Woche: Die Zwiebel

Persönlich hasse ich die Zwiebel wie die Pest, aber bekanntlich frisst der Teufel in der Not Fliegen oder während der Erkältungszeit eben Zwiebeln.

Diese sind nämlich ein starker Begleiter in der Erkältungszeit, da sich aus ihnen ein wirkungsvoller Zwiebelsaft herstellen lässt. In Kombination mit etwas Honig ist das Ganze sogar genießbar.

Zwiebelsaft kann wie folgt hergestellt werden:

Zunächst wird eine Zwiebel klein geschnitten und in ein Glas oder in eine Tasse gegeben.
Anschließend werden zwei Esslöffel flüssiger Honig darüber gegeben.
Nun muss das Ganze mehrere Stunden ziehen. Am besten lässt man den Zwiebelsaft über Nacht stehen.
Am Ende wird die enstandene Flüssigkeit abgegossen.
Fertig ist der Zwiebelsaft.

Dieser kann nun mehrmals täglich mit einem Löffel zu sich genommen werden.

Ein gutes Gelingen wünsche ich euch und natürlich gute Besserung.

Tool Tipp der Woche – Die Kreditkarte

Kreditkarte? Ja, richtig gelesen. Sicherlich wird uns die Kreditkarte während der Zombie-Apokalypse wenig bis gar nichts nützen. Zumindest dann nicht, wenn es um ihre eigentliche Aufgabe geht. Aber man kann eine Kreditkarte auch zweckentfremden.

Eine starre PVC-Kreditkarte kann z. B. als Angelköder verwendet werden, sollte man versuchen Fische zu fangen und der gut sortierte Angelkasten ist gerade nicht zur Hand. Es muss aber nicht zwangsweise eine Kreditkarte sein. Eine normale EC-Karte, Versicherungskarte, Payback-Karte etc. gehen natürlich auch.

Mit einem Messer oder einer Schere muss ein kleiner Mini-Fisch aus der Karte ausgeschnitten werden. Am Ende des Fisches müssen jeweils nach links und rechts zeigend zwei spitze kleine Haken geschnitten werden, sonst klappt das nicht mit dem Fische angeln.

Klar, dieser Plastikhaken ist lange nicht so wirkungsvoll wieder ein Angelhaken aus Metall. Aber er ist steif genug, um einen widerspenstigen Fisch aus dem Wasser zu ziehen.

Nützlich ist, dass viele Kreditkarten bunt sind und kleine reflektierende Hologramme haben. Dies zieht die Aufmerksamkeit der Fische auf sich.

Es gibt aber dank der reflektierenden Hologramme noch eine andere Verwendungsmöglichkeit einer Kreditkarte während der Zombie-Apokalypse.

Die Karten können als Signalspiegel verwendet werden, um Sonnenstrahlen zu reflektieren. Dadurch können Signale an etwaige Rettungskräfte oder andere Überlebende gesendet werden.

Und nun viel Spaß beim Karten auseinander schneiden.

Update:
Es gibt natürlich auch noch andere Möglichkeiten, sich einen Angelhaken zu bauen. Sogar die Natur stellt Material hierfür zur Verfügung.

Bei Youtube bin ich auf ein Video gestoßen, in dem noch andere Angelhaken-Varianten gezeigt werden. Ob diese wirkungsvoll sind, sei dahin gestellt, aber seht selbst.