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Tool Tipp der Woche – Der Kaffeefilter

Wer bisher immer dachte, der Kaffeefilter sei nur zum Kaffee kochen gedacht, der irrt. Es gibt noch einige andere Verwendungsmöglichkeiten für ihn, die durchaus während einer Zombie-Apokalypse nützlich sein könnten.

In einer Krisensituation lässt sich nicht nur Kaffee mit den kleinen Papiertüten filtern, sondern auch Wasser. Angenommen, es kommt kein Wasser mehr aus der Leitung und es bleibt einem nichts anderes übrig, als auf Regen zu hoffen und das Regenwasser aufzufangen. Um dieses nun von Unreinheiten wie kleinen Steinchen oder Blättern zu reinigen, lässt man das Wasser einfach durch den Filter laufen.

Sollte kein anderes Gefäß vorhanden sein, lassen sich gesammelte Beeren oder Kräuter gut in einem Kaffeefilter transportieren. Es lässt sich auch ein kleiner Teebeutel draus basteln, wenn man sich aus den Kräutern einen Tee kochen möchte.

Da mit Sicherheit nicht das gute Geschirr im Rucksack herumgeschleppt wird, kann als Ersatz ebenfalls ein Kaffeefilter dienen. Erst einmal aufgefaltet, lässt sich daraus wunderbar eine kleine Schüssel machen.

Sollte dennoch ein wenig Geschirr vorhanden sein, kann man dieses nach dem Abwasch mit einem Kaffeefilter abtrocknen, sollte gerade kein Geschirrhandtuch zur Hand sein.

Hat man während der Zombie-Apokalypse ein sicheres Versteck gefunden, in dem man sich etwas einrichten könnte, kann man Kaffeefilter auch als Ordnungshelfer benutzen. Wohin mit den z. B. Pflastern, Nägeln, oder Medikamenten? Einfach jeweils in einen Kaffeefilter legen und schon herrscht Ordnung im System.

Mit Kaffeefilter können auch fusselfrei Gegenstände abgewischt werden, um das geschützte Versteck sauber zu halten.

Kaffeefilter können z. B. auch als UV-Filter für Kameras, Dekoration etc. verwendet werden, aber während der Zombie-Apokalypse sollten anderen Prioritäten gelten, von daher lohnt es sich nicht, auf alle Verwendungsmöglichkeiten einzugehen.

Aber den Klassiker schlechthin gibt es noch zum Abschluss:
Kein Toilettenpapier! Auch hierfür kann man einen Kaffeefilter verwenden.

Die Machete als Zombie Survival Tool

Die Machete als Zombie Survival Tool

Machete Zombie Survival tool
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In Europa ist die Machete hauptsächlich durch Filme und Bücher bekannt. Dort findet sie normalerweise Ihren Einsatz als Nahkampfwaffe oder Busch- bzw. Haumesser um sich einen Weg durch das Unterholz zu bahnen.

In Ihrem Ursprung war die Machete allerdings ein reines Werkzeug, das hauptsächlich auf den Zuckerrohrfeldern eingesetzt wurde. 

Als Waffe wurde die Machete in erster Line bei Bauern- und Arbeiteraufständen eingesetzt, ähnlich wie in Deutschland die Mistforke und der Spaten. Mann nimmt alles was zur Hand ist, wenn man sich seiner Haut erwehren muss.

Und damit kommen wir auch zu unserem Hauptthema.

Ist die Machete das richtige Zombie Survival Tool für die Zombie Apocalypse?

Macheten sind im Schnitt etwas über 50 cm lang, davon über 40 cm Klingenlänge, bei einem Gewicht um die 500 g.
Die modernen Macheten sind aus 440er Stahl gefertigt, was sie sowohl stabil, wie auch flexibel und scharf macht.

Damit ist die Machete das optimale Werkzeug für alle Outdoor Aktivitäten.

Ob man nun kleine Bäume fällen und entasten möchte oder sich den Weg durchs Unterholz freischlagen muss, die Machete leistet hier gute Dienste.

Selbst Aussparungen für Holzverbindungen lassen sich mit einer Machete bewerkstelligen; damit ist es problemlos möglich, nur mit einer Machete und etwas Holz einen kleinen Unterstand zu bauen.

Auch Feuerholz ist für die Machete kein Problem:

 

 

Selbstverständlich kann man mit der Machete auch dicke Äste anspitzen und so einen Sicherungsring um das eigene Lager aufbauen.

Diese „Stöckchen“ werden zwar die Zombies nicht töten aber an Ort und Stelle festhalten.

Dann kann man auch noch über den Einsatz der Machete als Waffe nachdenken:

Durch Gewichte, Klingenlänge und Schärfe ist die Machete problemlos in der Lage einen Zombie Schädel zu spalten oder komplett vom Torso zu trennen. Dies kommt generell Ihrer Ursprungsaufgabe auf den Zuckerrohrfeldern schon sehr nahe.

Wie sieht es nun mit der Machete in der Stadt aus?

Ein Werkzeug mit dem man Bäume fällen kann ermöglicht auch das Öffnen von Türen und Fenstern, die einstmals verschlossen waren. Im Gebäude selber stößt die Machete allerdings an Ihre Grenzen. Denn mit einer Länge von über 50 cm und der geschwungenen Haubewegung, entweder seitlich oder von oben herab, könnte es in engen Räumen durchaus Probleme geben. Hier sollte dann über andere Alternativen nachdachte werden.

Fazit: In der Zombie Apocalypse ist die Machete ein „must have“ Zombie Survival Tool.

Sie kombiniert die besten Seiten einer Nahkampfwaffe mit der Flexibiltät eines Werkzeuges fürs Grobe.

Und wir wollen nicht vergessen, einer Machete geht niemals die Munition aus!