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Tool Tipp der Woche – Das Kondom

Der Regenmantel für das beste Stück des Mannes schützt nicht nur vor ungewolltem Kindersegen oder Geschlechtskrankheiten. Auch für das Kondom gibt es mehrere Verwendungsmöglichkeiten. Und damit meine ich nicht die Angewohnheit aus Teenager-Tagen sich ein Kondom über den Kopf zu ziehen und mit der Nase aufzublasen.

Ein Kondom ist vielseitig. Sollte etwas wasserdicht aufbewahrt werden, kann man es ins Kondom stecken.

Geht der vermaledeite Deckel der gebunkerten Einmachgläser nicht auf – Kondom um den Deckel wickeln und das Glas öffnen.

Sollte einem die Zombie-Apokalypse richtig auf die Nerven gehen und man ist kurz davor alles kurz und klein zu schlagen, ist es sinnvoller, etwas Sand in ein Kondom zu füllen. Knoten rein und schon hat man einen Anti-Stress-Ball. Kondom-Bälle können auch zur Beschäftigung für kleine Kinder genutzt werden, da sicherlich so gut wie kein Spielzeug während der Zombie-Apokalypse vorhanden sein wird.

Ein Feuer soll entzündet werden, aber ohne Grillanzünder bekommt es einfach nicht in die Gänge. Kein Problem. Ein Kondom kann als Grillanzünder verwendet werden, da es aus brennbarem Material ist. Ebenso kann ein Kondom mit Wasser gefüllt und als Linse benutzt werden. Durch die gebündelten Sonnenstrahlen kann z. B. mit getrocknetem Gras, welches in einer vorbereiteten Feuerstelle liegt, ein Feuer entfacht werden.

Anstatt ein Kondom mit Sand zu befüllen, kann man es auch ein wenig aufpusten und es anschließend als Schwimmer für eine Angel nutzen.

Genauso gut, kann man auch z. B. Obst in ein Kondom stecken, um es länger haltbar zu machen.

Schneidet man die Spitze ab, kann man ein Kondom problemlos über ein Verband oder Pflaster ziehen, um dieses wasserdicht abzuschließen.

Was machen, wenn man eine Quelle mit kostbaren Trinkwasser gefunden hat, aber kein Gefäß zum Abfüllen dabei hat? Richtig! Auch hierfür kann man ein Kondom verwenden. Mit ein wenig Übung kann man ein Kondom z. B. mit einem Strohhalm oder wenn vorhanden, mit einem Stück Schlauch oder Bambusrohr mit Wasser befüllen. Verschließen lässt sich das Ganze später mit einem kleinen Zweig.

Da Kondome sehr klein sind, nehmen sie so gut wie keinen Platz im Fluchtrucksack weg. Von daher lohnt es sich immer, welche dabei zu haben. Man sollte aber darauf achten, dass es unbeschichtete und trockene Kondome sind.

Update:
Kondome sind auch zum Angeln geeignet. Zwar nicht als Angelrute an sich, aber man kann sie als nützliches Hilfsmittel verwenden.

Aufgeblasen und an einer Angelschnur festgeknotet, zieht ein Kondom den Angelhaken weiter auf das Wasser hinaus. So ist die Chance höher, einen Fisch zu ergattern, als wenn man es z. B. nur am Rand eines Sees versucht.

Ferner vermeiden Kondome, dass die Angelhaken im Wasser versinken. Wenn ein Fisch anbeißt, bleibt er an der Wasseroberfläche, und das Risiko, den Fisch samt Haken durch einen Ruck zu verlieren, wird so kleiner.

Sicherlich gibt es Zweifler, die wenig von den Verwendungsmöglichkeiten halten, aber ausprobieren sollte man den einen oder anderen Tipp vielleicht doch mal. 😉

Ach, ihr braucht noch Kondome? Hier bekommt ihr welche.

Tool Tipp der Woche – Laub

Bei Laub handelt es sich zwar nicht um einen Alltagsgegenstand, den man ständig mit sich rumtragen kann, dennoch wollte ich euch diesen Tipp nicht vorenthalten.

Stellt euch vor, über müsst während der Zombie-Apokalypse Hals über Kopf das Haus verlassen. Euch bleibt nur noch Zeit euren Fluchtrucksack zu schnappen und dann ab die Post. Zelt und Rucksack bleiben in der Eile vergessen zu Hause liegen. Trotzdem muss die Nacht nicht vollständig ungeschützt im Freien verbracht werden

Ein geeigneter Schlafplatz wären sicherlich Schutzgelegenheiten, die uns die Natur bietet. Felsvorsprünge, Höhen, umgestürzte Bäume und ähnliches bieten sich hervorragend dafür an. Allerdings ist es auch möglich, sich aus Laub eine kleine Schutzbehausung zu bauen. Die einfachste Variante ist ein Laubschlafsack. Hierfür muss zunächst ein Laubhaufen zusammengetragen werden. Er sollte in etwa einen halben Meter hoch und doppelt so breit sein, wie ihr selbst. Die Körpergröße sollte um einen halben Meter überragt werden. In der Mitte des Haufens muss längs eine Kuhle geformt werden, in der ihr euch hineinlegen könnt. Mit dem vorher nach rechts und links beiseite geschaufelten Laub könnt ihr euch nun bequem zudecken.

Es ist vielleicht nicht die bequemste Lösung, sich nachts warm einzupacken, aber immerhin schützt das Laub dennoch etwas vor Regen und Kälte.

Eine kleine Laubhütte ist eine andere Variante, um die Nacht einigermaßen unbeschadet zu überstehen. Zunächst muss hierfür ein Dachstuhl gebaut werden. Hier eignen sich viele stabile Äste hervorragend. Anschließend muss dieser vollständig mit Laub gedeckt werden. Damit er wirklich wasserdicht wird, sollte die obere Laubschicht rund eineinhalb Meter dick sein. Ist verdammt viel, aber machbar. Zum Schlafen sollte mit den Füßen voran in die Öffnung der Laubhütte gekrochen werden. Da der Bau der Laubhütte einige Zeit in Anspruch nimmt, sollte rechtzeitig damit begonnen werden.

Da damit zu rechnen ist, dass sich die sommerlichen Temperaturen langsam dem Ende neigen und der Herbst eingeläutet wird, wird durch das herabfallende Laub einiges an Übungsmaterial bereit gelegt. Vielleicht hat der eine oder die andere Lust, sich an einem freien Tag mit dem Bau einer Laubhütte zu beschäftigen. Viel Erfolg und natürlich Spaß dabei.

Tool Tipp der Woche – Das Kaugummipapier

Das übliche Spiel: Ein Feuer soll entfacht werden, aber weder Feuerzeug noch Streichhölzer sind vorhanden. Was also tun? Auf jeden Fall nicht den Kopf in den Sand stecken und Trübsal blasen.

Mit einem Kaugummipapier lässt sich nämlich auch ein Feuer entfachen. Allerdings funktioniert es nicht mit einem Kaugummipapier alleine, man benötigt noch eine Batterie dazu. Da Batterien aber in keinem gut sortierten Fluchtrucksack fehlen sollten, dürfte dies kein Problem sein.

Das Kaugummipapier sollte so gefaltet oder zurecht geschnitten werden, dass es die Form einer Sanduhr annimmt. Nun verbindet man den Plus- und Minuspol der Batterie jeweils mit einem Ende des Kaugummipapiers.

Im dünnen mittigen Teil des Kaugummipapiers sollte jetzt eine kleine Flamme entstehen, mit der man getrocknetes Gras oder ähnliches zum Brennen bringen kann.

Viel Spaß beim Testen.