Schlagwort-Archive: Apocalypse

Hier haben wir alle Artikel mit dem Schlagwort Apocalypse gelistet.

Tool Tipp der Woche – Das Gewebeband

Bei den derzeitigen sommerlichen Temperaturen denkt bestimmt kaum jemand an Schnee und Eiseskälte. Dabei ist es vielleicht gerade jetzt die Gelegenheit, um sich auf den kommenden Winter vorzubereiten und sich Schneeschuhe mit Gewebeband, dem sogenannten Duct Tape, zu bauen.

Was benötigen wir dafür an Materialien? Nicht viel. Nur zwei dünne lange und vor allem flexible Äste, ein Messer sowie natürlich eine Menge Duct Tape.

Zunächst werden zwei Äste benötigt, die etwa die gleiche Länge und den gleichen Durchmesser haben. Diese müssen nun vorsichtig in eine ovale Form gebogen werden. Seht euch als Hilfestellung die unten eingefügte Skizze an.

Mit einem Stück Duct Tape müssen die Äste jeweils an der Stelle zusammen geklebt werden, an denen sich die beiden Enden kreuzen. Wickelt lieber ein Stück Duct Tape mehr um diese Stelle. Dies trägt dazu bei, dass die Äste ihre Form halten.

Nun folgen die Querstreben.

Um mehr Stabilität in die Schneeschuhe zu bekommen, können mehrere kleine Äste mit Duct Tape in dem Oval befestigt werden.Weitere Querstreben können mit dem Duct Tape direkt in das Oval eingefügt werden. Dazu müssen lange Streifen Duct Tape sorgfältig um das Oval gewickelt werden. Sorgt dafür, dass die Duct Tape schön übereinander liegt. So können keine anderen Gegenstände dran kleben bleiben und außerdem ist so für eine bessere Stabilität gesorgt.

Wenn ihr die Schneeschuhe an euren Schuhen befestigen wollt, nutzt am besten auch Duct Tape. Man könnte zwar noch Halterungen bauen, aber dafür wären Materialien notwendig und Strom notwendig, die einem in der Zombie-Apocalypse nicht unbedingt zur Verfügung stehen.

Das Bauen von Duct-Tape-Schneeschuhen erfordert Sorgfalt, aber mit ein bisschen Mühe und Übung, sollte es jeder hinbekommen.

Transportmittel bei Schnee und Eis

Treue Anhänger des US-Erfolges „Games of Thrones“ kennen den Ausspruch „Der Winter naht.“ nur zu Genüge. Noch ist zwar Hochsommer, aber der nächste Winter kommt tatsächlich bestimmt. Hier, in Deutschland, sind die Winter zwar nicht so extrem, wie in anderen Ländern, aber trotzdem sollte man sich drauf vorbereiten.

Während der Zombie-Apokalypse bei Schnee und Eis sollte man davon ausgehen, dass einem nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit ein Transportmittel in Form eines Schneemobiles zur Verfügung steht. Ein anständiger Geländewagen tut es natürlich auch, aber auch der musst erst einmal vorhanden sein, der notwendige Sprit zum Betrieb natürlich auch.

Was aber nutzen, wenn alles motorisierte Mangelware ist? Dann bleibt einem wohl nur noch der gute alte Schlitten. Ein Hundeschlitten wäre eine gute Möglichkeit dafür. Voraussetzung natürlich ist, dass man geeignete Hunde wie Huskys oder Alaskan Malamutes besitzt. Hundeschlitten werden schon seit langem als Transportmittel für Personen und Gütern vor allem in polaren Regionen.

Wer keinen Hundeschlitten besitzt, sondern nur einen normalen, mit er schon als Kind die Hügel hinuntergesaust ist, kann diesen auch als Transportmittel nutzen. Praktisch ist es, wenn man mehrere hat, diese könnte man hintereinander spannen und mit notwendigen Lebensmitteln, Ausrüstung usw. beladen. Kleine Kinder finden ebenfalls Platz auf einem Schlitten. Es gibt Schlitten, die haben hinten eine Rückenlehne, so dass die Kinder nicht hinunter fallen.


Natürlich ist es nicht einfach im tiefen Schnee zu laufen, aber dafür gibt Schneeschuhe. Sie verteilen das Gewicht der Person, die sie trägt, über eine größere Fläche so dass die Füße weniger im Schnee versinken. Die Menschheit nutzt schon seit Ewigkeiten Schneeschuhe. Wie lange genau, ist leider nicht bekannt, nur so viel, dass sie schon lange vor Christi Geburt erfunden wurden.


Wer sich keine Schneeschuhe kaufen, sondern sich lieber welche bauen möchte, für den könnte der Tool Tipp in der kommenden Woche interessant sein.

Was bleibt noch? Snowboard und Ski.

Persönlich würde ich Ski bevorzugen. Schon früher wurden Ski von skandinavischen Völkern als Fortbewegungs- und Transportmittel genutzt. Es gab sogar Soldaten auf Ski. Im achten Jahrhundert unternahm der dänische Fürst Lodbrok einen Feldzug nach Norwegen. Sein Heer unterlag dort norwegischen Bauern, die sich mit Ski ausgerüstet viel besser im Schnee bewegen konnten, als die schwer bewaffneten Wikinger. Um das Jahr 1.200 tauchten erstmals Erwähnungen von Skisoldaten auf, die in verschiedenen nordischen Kriegen und auch im Zusammenhang mit Aktionen während des Dreißigjährigen Krieges eine Rolle spielen. In verschiedenen Ländern wie Finnland, Schweden, Frankreich, Italien, der Schweiz und Österreich begann man bereits vor dem Ersten Weltkrieg mit einer Skiausbildung im Heer. Von daher eignen sich Ski auch heute noch, um die Flucht vor den untoten Kameraden anzutreten.

Ein Muss ist es allerdings, dass man mit Ski umgehen kann und sicher auf ihnen steht. Es bringt einem nichts, wenn man den Umgang damit erst während der Zombie-Apokalypse lernen muss.

Wer möchte, kann zusätzlich zu den Ski noch ein Akia nutzen. Ein Akia wird auch als Wannen-Schlitten oder Pulka bezeichnet und dient als Transportschlitten. In der Bergrettung wird ein Akia als Rettungsschlitten eingesetzt, also eine Trage auf Kufen.


Wer bei Schnee und Eis nicht auf sein geliebtes Fahrrad verzichten möchte, der sollte besser auf ein Fatbike umsteigen. Die Reifen sind mit 4 Zoll in etwa doppelt so breit wie ein herkömmlicher Mountainbikereifen. Mit seinem großen Volumen funktioniert der Reifen als Federelement, das zudem mit sehr niedrigem Druck gefahren werden kann. Fatbikes bieten ein überragendes Fahrverhalten in Kurven und in Kletterpassage und dass nicht nur auf Asphalt, sondern auch bei Eis und Schnee.

Falls einem während der Zombie-Apokalypse keines der bisher genannten Transportmittel zur Verfügung steht, der sollte wenigstens hoffen, in seinem Fluchtrucksack Schuhspikes zum Überziehen zu finden. Diese verhindern, dass man auf Eis ausrutscht, sich womöglich nach einem Sturz die Knochen bricht und als Zombiefutter endet.

Tool Tipp der Woche – Das Bandana-Tuch

Die meisten Menschen übersehen völlig, dass sie eine der besten Wasserquellen während einer Zombie-Apocalypse sogar in ihrem eigenen Garten finden – Tau. Er sammelt sich auf Gras, Steinen, Blättern und ist zu 100 % ohne vorherige Reinigung zu trinken.

Aber wie kann ich den Tau trinken? Ich kann doch nicht die Grashalme wie einen Lutscher abschlecken.

Dies ist auch gar nicht notwendig. Mit einem Bandana-Tuch lässt sich der Tau wunderbar aufsammeln. Man muss dafür einfach nur mit dem Bandana-Tuch über den Tau wischen und anschließend über einem Gefäß auswringen. Statt eines Bandana-Tuches kann man auch ein Geschirrtuch oder ein T-Shirt nehmen. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.

Natürlich ist das Ganze zeitaufwendig. Es dauert schon, bis man einen Liter zusammen hat. Aber bevor man überhaupt nichts zu trinken bekommt, sollte man sich die Mühe ruhig machen.