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Tool Tipp der Woche: Teebeutel

Einige Monate sind ins Land gegangen, doch nun ist es endlich mal wieder Zeit für einen Tipp der Woche. Ausgesucht haben wir uns diesmal den allseits beliebten Teebeutel. Sicherlich stellt sich einigen die Frage: „Wieso brauche ich einen Teebeutel um die Zombie-Apokalypse zu überleben?“ Die Antwort: „Gar nicht!“

Zombies mit Teebeuteln bewerfen macht überhaupt keinen Sinn, aber dafür sind die Beutel auch gar nicht gemacht. Als kleiner, aber hilfreicher Gimmick im Alltag ist er jedoch gut zu gebrauchen. Denn aufgebrühte Teebeutel enthalten noch wertvolle Inhaltsstoffe und sind daher viel zu schade für den Müll.

Nachfolgend möchten wir euch gerne ein paar Verwendungsmöglichkeiten vorstellen.

Verletzungen

Durch das Auflegen eines feuchten Beutels mit schwarzem oder grünem Tee können Kratzwunden, blaue Flecken und ähnliche Blessuren gelindert werden. Hierfür wird der Teebeutel für eine Viertelstunde mit ein wenig Druck auf die betroffene Stelle gelegt. Tee enthält Tannine, die entzündungshemmend wirken und tragen so dazu bei, dass Rötungen und Schwellungen besser abklingen.

Geruchsbelästigung

Die Untoten müffeln schon genug. Es muss nicht auch noch sein, dass man von seinem eigenen Geruch belästigt wird. Wer den ganzen Tag auf den Beinen ist, weiß, wie Schuhe riechen können, sobald man aus ihnen heraussteigt. Um einen angenehmen Geruch zu erzeugen, kann ein trockener Teebeutel in den Schuh gelegt werden. Dieser saugt die Flüssigkeit aus dem Schuh und sorgt dafür, dass wir einen Duft in der Nase haben, der nicht nach Tod und Verderben riecht. Am besten eignet sich hierfür Pfefferminztee oder andere Teesorten mit intensiv duftenden Kräutern.

Fleckenentferner

Schmutziges Geschirr mag niemand, auch nicht während der Zombie-Apokalypse. Geschirrspülmittel ist jedoch Mangelware. Also was tun? Einfach das Geschirr in die Spüle oder in ein anderes großes Gefäß legen, warmes Wasser drüber gießen und einen Teebeutel auf besonders verschmutzte Stellen legen und einwirken lassen. Nun lassen sich Flecken viel leichter entfernen. Allerdings sollte kein schwarzer Tee verwendet werden, da dieser auf empfindlichen Oberflächen Verfärbungen hinterlassen kann. Besser geeignet sind Kräuter- oder Früchtetees.

Insektenabwehr

Ameisen oder Mücken machen sich genauso breit wie die Untoten. Nun, gegen die Insekten helfen Teebeutel tatsächlich. Legt diese einfach an Stellen, wo sich die Insekten am meisten tummeln. Sie werden diese Stellen von nun an meiden, da sie die Aromen nicht vertragen. Am besten geeignet sind hierfür Tees mit Zitronenaroma.

Dünger
Sogar als Dünger im Garten lassen sich alte Teebeutel verwenden, da diese Nährstoffe enthalten, die für Pflanzen wichtig sind. Entweder hängt ihr die Teebeutel über Nacht in die Gießkanne (Wasser natürlich nicht vergessen) oder ihr gebt die Teebeutel direkt in die Pflanzenerde.

Vielleicht habt ihr Lust bekommen, den einen oder anderen Tipp auszuprobieren. Viel Erfolg dabei.

Do it yourself – Outdoor Tipps zum selber machen – Reis anbauen

Genügend Nahrungsvorräte sind nicht nur während der Zombie-Apokalypse wichtig, sondern auch während anderen Katastrophen.

Da ich mir dachte, dass mir irgendwann Gurken und Tomaten zum Hals raushängen, weil es nichts anderes gibt, kam mir die Idee, doch einfach mal Reis anzubauen.

Jetzt denkt jeder sicherlich an die großen überfluteten Reisfelder in Asien. Das wir nicht in Asien sind, weis der Reis aber nicht. Gedacht, ausprobiert.

Fix ein paar Reissamen bestellt und in kleine Anzuchtschalen ausgesät und siehe da … er wächst.

Ich halte euch auf dem Laufenden, ob die Pflanzen auch draußen weiterhin wachsen und ob ich eines Tages tatsächlich Reis ernten kann.

Update:
Die Reispflanzen haben tatsächlich nicht bemerkt, dass wir nicht in Asien sind. Die kleinen Pflänzchen sind ordentlich gewachsen und haben mittlerweile den Weg nach draußen in ein kleines Gewächshaus gefunden. Dort werden sie jeden Tag mit ausreichend Wasser versorgt. Bislang kam aber noch kein einziges Reiskorn zum Vorschein. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf.

Update:
Die Pflanzen sind weiter gewachsen. Es ist zwar noch kein einziges Reiskorn zu sehen, aber ich gieße trotzdem jeden Tag fleißig weiter. Vielleicht werden meine Bemühungen am Ende doch belohnt.

Update:
Leider hat es mit dem Reis anbauen nicht funktioniert. Der Sommer war in diesem Jahr einfach zu trocken. Obwohl ich täglich mit 30-40 Litern gewässert habe, fehlte einfach der Regen. Ich lasse mich aber nicht entmutigen und versuche es nächstes Jahr noch einmal. Dann vielleicht im Gewächshaus.

Update:
Neues Jahr – neuer Versuch!
Ich werde mein Glück mit dem Anbau von Reis noch einmal versuchen. Neue Samen sind bereits bestellt. Drückt mir die Daumen, dass es diesmal funktioniert.

Update:
Aus den Samen sind tatsächlich wieder kleine zarte Pflänzchen geworden. Sie waren kurz davor, in das Außenbeet gesetzt zu werden. Leider sind sie vorher Opfer eines brutalen Angriffs geworden, den keine Pflanze überlebt hat … meine Katze hat sie gefressen!

Das hält mich dennoch nicht davon ab, einen dritten Versuch zu starten. Diesmal allerdings in katzenfreier Zone.

Schmalhans, der Küchenchef

Viele unsere Großeltern werden den Küchenchef Schmalhans noch kennen. In den Kriegs- und Nachkriegszeiten war er Stammgast in vielen Haushalten.

Heute kann man sich kaum vorstellen, wie es damals gewesen sein muss, wenn man kaum etwas zum Essen hatte.

Trotzdem möchten wir euch einige Rezepte vorstellen, die euch in Krisenzeiten vielleicht helfen können. Sei es die Zombie-Apokalypse, eine Naturkatastrophe oder ein riesiger Stromausfall. Irgendetwas kann die Menschheit immer treffen. Und dann ist es nicht so einfach, sich eine Tiefkühlpizza oder ähnliches in den Ofen zu schieben.

Heute möchten wir euch zwei Suppen vorstellen. Den Anfang macht die Brotsuppe.

Für die Brotsuppe benötigt ihr 150 g altes Brot, Salz, 20 g Margarine und ein Eigelb.

Das Brot muss in 1 ¼ Liter kaltem Wasser einweichen. Anschließend wird ein wenig Salz hinzugefügt und das Brot weichgekocht. Nachdem dies geschehen ist, muss die Masse durch ein Sieb gestrichen und nochmals aufgekocht werden. Am Ende muss noch die Margarine und das verquirlte Eigelb hinzugefügt werden.

Für die Einlaufsuppe (ja, sie heißt wirklich so) benötigt ihr 2 Esslöffel Mehl, ein Ei, 2 Esslöffel Milch, Salz und ein Liter Fleischbrühe.

Aus dem Mehl, der Milch und dem Ei wird ein dünnflüssiger Teig hergestellt. Dieser wird langsam in die kochende Fleischbrühe eingerührt und für einige Minuten kochen lassen. Zum Abschmecken wird das Salz benötigt. Fertig.


Klar, bei den vorgestellten Suppen handelt es sich um eine Gourmetküche. Aber in Krisenzeiten sollte man froh sein, wenn man überhaupt etwas zum Essen hat. Egal, was es ist.