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Hier haben wir alle Artikel mit dem Schlagwort Apocalypse gelistet.

Pflanzen-Tipp der Woche: Die Walnuss

Es ist an der Zeit, sich endlich mal wieder einer Pflanze zu widmen. Dieses Mal ist die Walnuss bzw. der Walnussbaum an der Reihe.

Walnussbäume gehören zu den ältesten und bekanntesten Bäumen. Ihre Geschichte geht weit zurück bis ins Jahr 7.000 vor Christi Geburt. Viele Kulturen schätzten den Walnussbaum, da er Nahrung in Form von den heute noch sehr beliebten Nüssen bot und zudem medizinisch wirksam eingesetzt werden konnte bzw. immer noch kann.

Die Walnuss beinhaltet wichtige Stoffe wie Gerbsäure, Tannine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Juglon und ätherische Öle.

Diese wirken anregend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, adstringierend, harntreibend und schmerzstillend.

Die Walnuss ist vielseitig einsetzbar. Sie gibt Energie zurück, bekämpft die Müdigkeit und wirkt blutreinigend. Ferner ist die Walnuss nützlich bei Akne, Ekzemen, Hautentzündungen, Hautgeschwüren, Frostbeulen und Schrunden anwendbar. Aufgelöst kann man mit der Walnuss auch Halsentzündungen , Hämorrhoiden und Gebärmutterschleimhautzündungen bekämpfen.

Nachfolgend erklären wir euch, wie ihr Walnüsse zubereiten könnt.

Walnuss-Tee:
Ein bis zwei Teelöffel zerkleinerte Walnussblätter werden mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen und müssen 10 Minuten lang ziehen. Im Anschluss werden diese abgegossen. Bis zu dreimal täglich kann eine Tasse des Walnusstees schluckweise getrunken werden. Der Tee kann auch für Umschläge, Waschungen, Spülungen und Kompressen verwendet werden. Zum Gurgeln bei Husten und Heiserkeit kann er ebenfalls genutzt werden.

Walnusskämben-Tinktur:
Als Walnusskämben werden die holzigen Leisten zwischen den Nusshälften bezeichnet.

Für die Tinktur muss ein gut verschließbares Glas mit Walnusskämben gefüllt und anschließend mit klarem Schnaps übergossen werden. Achtet darauf, dass alle Kämben gut bedeckt sind. Das Glas sollte nun gut verschlossen und an einem warmen Platz sechs Wochen lang stehen gelassen werden. Anschließend muss die Flüssigkeit durch einen Kaffee oder Teefilter eine (vorzugsweise dunkle) Flasche abgefüllt werden. Von der Tinktur können bis zu dreimal täglich 10 bis 15 Tropfen eingenommen werden.
Ebenso wie der Walnuss-Tee eignet sich auch die Walnuss-Tinktur für Waschungen, Bäder, Spülungen, Umschläge und zum Gurgeln.

Walnusskämben-Tee:
Dieser wird ähnlich wie der Walnuss-Tee zubereitet, nur das hier vier bis fünf Nusskämben mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen werden, anstatt die zerkleinerten Walnussblätter.

Wer einen Walnussbaum zu Hause im Garten stehen hat, kann sich auf die nächste Ernte freuen, um damit ordentlich Tee oder Tinktur herzustellen. Der Rest sollte sich vielleicht überlegen, sich noch einen Walnussbaum zuzulegen.

Wer weder das eine hat, noch das andere möchte, kann sich auch schon fertigen Walnusstee oder getroc knete  Blätter zulegen.

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Tool Tipp der Woche – High Heels

Ob der folgende Artikel ernst zu nehmen ist oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen.

Oft schon habe ich mich gefragt: Warum brauche ich eine Waffenbesitzkarte und Frauen mit ihren ach so hohen High Heels nicht? Ist doch schließlich auch eine Waffe, oder?

Eigentlich ja. Immer mal wieder ist zu lesen, dass Frauen ihr Lieblingskleidungsstück nutzen, um anderen Personen damit Prügel zu verpassen. Beispiele gefällig? Bitte sehr.

In einer Kaiserslauterer Diskothek hat eine 19jährige Frau mit ihren High Heels auf ihre Begleiterinnen eingeschlagen. Ob es dabei Verletzte gab, ist nicht bekannt.

Am Nürnberger Hauptbahnhof spielte sich eine ähnliche Szene ab. Dort sorgten im Februar 2017 drei betrunkene Frauen für einen Tumult. Der Grund des Streits ist unbekannt. Jedoch nutzte eine der Frauen ihre High Heels, um ihrer Gegnerin zuzusetzen. Zum Glück wurde diese zur leicht verletzt.

Ebenfalls in Nürnberg, musste bereits im Dezember 2014 ein Polizist dran glauben. Dort trat eine Frau mit ihren hochhackigen Schuhen immer wieder auf einen Polizisten ein. Der Beamte zog sich bei dem Übergriff Verletzungen zu. Die Frau wurde daraufhin in Gewahrsam genommen.

High Heels können also durchaus als Waffe angesehen werden.

Es gibt tausende verschiedene Modelle von High Heels in jeder Preisklasse. Bei einigen Modellen stellt sich mir die Frage: Ist das noch Mode oder schon Kunst?

Während der Zombie-Apokalypse sollte allerdings auf High Heels verzichtet werden, zumindest, was das Laufen angeht. Auf der Flucht über Stock und Stein sind High Heels mit Sicherheit ziemlich unpraktisch.

Auch im Kampf gegen die Untoten scheinen High Heels nicht die geeignetste Wahl an Waffe sein. Es wäre schon ein enormer Kraftakt erforderlich, um mit dem Absatz eines High Heel den Schädel eines Untoten zu zerschmettern. Allenfalls mit dem Absatz durch die Augenhöhle in das Gehirn stoßen. Aber dafür müsste man schon ziemlich treffsicher sein und ob die Wirkung zielführend ist … Ich würde es auf keinen Versuch ankommen lassen.

Als Waffe, um sich vor den Lebenden zu schützen, die einem ans Leder wollen, sind High Heels aber dennoch geeignet. Avital Zeisler hat es vorgemacht und eine Methode entwickelt, wie High Heels gezielt als Waffe eingesetzt werden können.

High Heels gehören zwar nicht gerade in den Fluchtrucksack, sollte in dem Fluchtfahrzeug noch etwas Platz sein und die Liebste absolut nicht drauf verzichten wollen, kann ruhig ein Paar eingepackt werden.

Zombicide – Das Brettspiel

Man muss nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher oder mit dem Smartphone in den Händen verbracht werden. Ein schönes Brettspiel kann für Abwechslung sorgen. Vor allem dann, wenn man ein paar nette Stunden mit der Familie oder Freunden verbringen möchte. „Zombicide“ wäre eine gute Gelegenheit dafür.

Bei „Zombicide“ handelt es sich um ein kooperatives Brettspiel von Guillotine Games, das über eine Crowdfunding-Plattform finanziert wurde. 2013 erschien die erste deutschsprachige Ausgabe.

In dem Spiel geht es darum, wie sollte es auch eigentlich anders sein, eine Zombie-Apokalypse zu überstehen.

Die gute Nachricht zuerst: Die Zombies sind langsam, dumm und berechenbar. Die schlechte Nachricht: Es gibt leider eine ganze Menge Zombies in diesem Spiel.

Die Spieler übernehmen jeweils die Rolle von Überlebenden. Zur Auswahl stehen u. a. die Kellnerin Wanda, der Bürohengst Doug oder der Polizist Phil. Jeweils mit einzigartigen Fertigkeiten unterwegs, nutzen sie diese sowie die Macht des Teamworks, um gegen die Masse von hirnlosen Zombies anzukämpfen.

Die Horde infizierter untoter Deppen mit wird einfachen Regeln und einem Stapel Karten gesteuert. Blöderweise gibt es jedoch mehr Zombies als Munitionen in den Taschen der Charaktere. Aber irgendwas ist ja immer.

Gespielt werden 10 Missionen auf unterschiedlichen Spielplänen. Diese werden aus unterschiedlichen Kartenteilen zusammengelegt. Eigene Missionen können auch ausgedacht werden. Je mehr Zombies getötet werden, desto erfahrener werden die Charaktere. Je erfahrener diese allerdings werden, desto mehr Zombies tauchen auf. Ein Teufelskreis also.

Bei „Zombicide“ besteht die Möglichkeit das Spiel alleine oder mit bis zu sechs Personen zu spielen. Je nach Anzahl der Spieler schlüpfen diese in eine, zwei, drei oder mehr Rolle/n von Überlebenden. Gewonnen ist „Zombicide“, wenn es den Spielern gelingt, alle Zombies zu töten. Verloren haben Sie, wenn sie selbst von den gemäß vorgegebener Regeln agierenden Zombies getötet wurden.

Die Spielregeln sind so gestaltet, dass ein Zwischenzustand nur mit einigen langfristig Überlebenden nicht wahrscheinlich ist. Die Chance auf ein Überlebenden haben die Spieler im Allgemeinen nur, wenn sie kooperativ handeln.

„Zombicide“ ist zwar ein Spiel für mehrere Personen, sollte allerdings aufgrund des Themas und der grafischen Darstellung von Gewalt nicht als Familienspiel mit jüngeren Teilnehmern verwendet werden. Das empfohlene Mindestalter wurde auf 13 Jahre festgelegt.

Zeit sollte man unbedingt für das Spiel einplanen. 60 Minuten bis drei Stunden sind realistisch.

Ganz billig ist „Zombicide“ in der Anschaffung nicht. Aber wenn es hält, was es verspricht, ist es sein Geld wert.

Wer Lust auf das Spiel bekommen hat, aber sich noch nicht ganz sicher ist, kann sich gerne eine Rezension dazu bei YouTube ansehen.