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The Last Man on Earth

Im Jahr 1964 produzierten Ubaldo Ragona und Sidney Salkow den 87 Minuten langen Film „The Last Man on Earth“. Horror-Meister Vincent Price sowie Franca Bettoja, Emma Danieli, Giacomo Rossi-Stuart und Umberto Raho waren unter anderem die Darsteller.

„The Last Man on Earth“ wurde zweimal neuverfilmt. Einmal im Jahr 1971 unter dem Titel „Der Omega-Mann“ mit Charlton Heston in der Hauptrolle und ein weiteres Mal im Jahr 2007. Will Smith spielte hier die Hauptrolle und aus dem Omega-Mann wurde „I Am Legend“.

Trotz seines bekannten Hauptdarstellers, Vincent Price, ist der Film „The Last Man on Earth“ heute beinahe in Vergessenheit geraten. Er gilt allerdings als stilistisches Vorbild für den Genreklassiker „Night of the Living Dead“, zu dem wir in den nächsten Wochen noch kommen werden. „The Last Man on Earth“ war somit wegweisend für die Entwicklung des modernen Horrorfilms.

Achtung! Spoiler!
Wer nicht wissen möchte, worum es in dem Film geht, sollte ab hier nicht mehr weiterlesen.

 

 

 

 

Handlung:
Nachdem eine verheerende Seuche die Erde entvölkert hat, ist einzig noch der Wissenschaftler Robert Morgan am Leben. Nach dem Tod seiner Frau sowie seiner Tochter, ist das Leben für ihn zur Hölle geworden. Nachts wird er von den untoten Vampiren der ehemals Infizierten heimgesucht und seine Tage verbringt er mit der Jagd auf die finsteren Gestalten. Jedoch kommen Robert immer mehr Zweifel bei dem was er tut. Als dann auch noch eines Tages eine mysteriöse Überlebende auftaucht, scheint sich sein Schicksal endgültig zu erfüllen.

Wer es nicht mehr erwarten kann, sich den Film anzusehen … hier ist er.

Tool Tipp der Woche – Die Kernseife

Bei der Kernseife handelt es sich um ein altes, aber unterschätztes Haushaltsmittel. Genau wie die bisher vorgestellten Tools, bietet die Kernseife ebenfalls verschiedene Verwendungsmöglichkeiten an, sei es im Haushalt, bei der Hygiene oder im medizinischen Bereich.

Kernseife ist härter als herkömmliche Seife und dadurch länger haltbar. Zudem ist sie alkalischer und hat somit eine höhere Reinigungswirkung. Der übliche Fettausschuss gegenüber anderer Seifen ist bei Kernseifen nicht vorhanden. Da sie auch keine Duft- und Farbstoffe enthält, ist sie besonders für Allergiker unverzichtbar.

Allen voran dient die Kernseife natürlich der Körperreinigung. Gerade für starke Verschmutzungen, wie nach der Arbeit mit Maschinen ist die Kernseife geeignet. Wer lieber Flüssigseife mag, kann diese ganz einfach herstellen. Hierfür muss ein Stück Kernseife fein gerieben werden. Anschließend werden die Flocken zusammen mit Wasser in einen Topf gegeben und unter Rühren aufgekocht. Danach muss die Seife abkühlen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren. Die Seife wird nach und nach dickflüssiger. Allerdings kann dies bis zu 24 Stunden dauern. Anschließend kann die Seife in einen Spender umgefüllt werden … fertig. Als Duschgel kann die Flüssigseife natürlich auch verwendet werden.

Waschpulver kann ebenfalls aus Kernseife hergestellt werden. Hierzu wird wie auch schon bei der Flüssigseife zunächst die Kernseife (100 g) fein gerieben. Anschließend werden die Flocken in eine Schüssel gegeben und mit 150 g Soda und 150 g Natron gemischt. Falls das Waschpulver anfängt zu klumpen, sollte ein kleines Stoffsäckchen mit Reis in das Gemisch gelegt werden. Durch den Reis wird die Feuchtigkeit aufgesogen..

Zugegeben, es ist bestimmt nicht jedermanns Sache, aber sogar die Zähne putzen kann man sich mit Kernseife. Sie ist mild, ihr leicht alkalischer pH-Wert gleicht überschüssige Säure im Mund aus. Sie reinigt gut und löst anhaftende Belege und schäumt gut. Wer sich traut, feuchtet seine Zahnbürste an, reibt mit kreisenden Bewegungen Kernseife in die Bürste und putzt sich anschließend ganz normal die Zähne. Da man nur wenig Kernseife verwendet, kann man sich gut und gerne ein Jahr lang mit einem Stück Seife die Zähne putzen.

Wer Probleme mit Blattläusen hat, kann auch hier zur Kernseife greifen. Hierfür werden ebenfalls geriebene Kernseifen-Flocken (10-15 g) in einem Liter Wasser aufgelöst und anschließend auf die befallenen Blätter gesprüht.

Wer hat das Glück hat und sich während der Zombie-Apokalypse in eine abgelegene Hütte retten konnte und diese schön sauber halten möchte, kann ebenfalls Kernseife verwenden. Putzwasser mit Kernseife reinigt hartnäckige Verschmutzungen. Wenn welche vorhanden, lassen sich sogar Edelstahloberflächen hervorragend damit reinigen.

Aber auch in der Medizin kann Kernseife sehr nützlich sein.

Kernseife hat eine austrocknende Wirkung und eignet sich daher ideal als Hausmittel gegen Warzen. Je nachdem, wo sich die Warze befindet, nimmt man entweder ein warmes Fußbad oder ein mit Kernseife getränktes Tuch. Die Warze sollte anschließend gut getrocknet werden, damit sich das Problem nicht weiter ausweitet. Es reicht schon, dass die Untoten immer mehr werden.

Wer sich eine kleine Wunde zugezogen hat, kann diese mit Kernseife vorsichtig auswaschen und dadurch ein wenig aufweichen. Durch den alkalischen pH-Wert wird die Eiterbildung bekämpft bzw. verhindert. Bei größeren Wunden versteht es sich natürlich von selbst, dass nicht selbst Hand angelegt soll, sondern ärztliche Hilfe aufgesucht werden muss.

Es gibt noch mehr Verwendungsmöglichkeiten für Kernseife, doch sollten die bislang genannten Tipps erst einmal ausreichen. Es lohnt sich allemal Kernseife im Haus bzw. in den Fluchtutensilien vorrätig zu haben. Wer noch keinen Vorrat hat, sollte sich dringend welchen zulegen.

Viel Spaß beim Waschpulver herstellen oder Zähne putzen.

Plan 9 aus dem Weltall

Halloween ist zwar schon wieder vorbei, wir wollen auch dennoch heute gerne wieder einen Film vorstellen. Dieses Werk stammt bereits aus den 50er Jahre. 1959 stellte der bekannte Regisseur Edward D. Wood Jr. den schwarz-weiß Film „Plan 9 aus dem Weltall“ fertig.

Kein geringerer als Horror-Altmeister Béla Lugosi spielte in diesem 78-minütigem Werk mit. Zu ihm gestellten sich Lyle Talbot und Maila Nurmi. Letztere ist unter dem Namen „Vampira“ eher bekannt.

Die Kritiken zu dem Film waren allerdings niederschmetternd. Das Lexikon des Internationalen Films bezeichnete seinerzeit „Plan 9 aus dem Weltall als schlechtesten Science-Fiktion-Film aller Zeiten, der diesem Titel inhaltlich und formal alle Ehre macht. Von anderer Seite hieß es sogar, dass die Besetzung des Films ausnahmslos grässlich war. Die Spezialeffekte wären lächerlich und armselig.

Achtung! Spoiler!
Wer nicht wissen möchte, worum es in dem Film geht, sollte ab hier nicht mehr weiterlesen.

 

 

 

Aus den Tiefen des Weltalls nehmen Außerirdische Kurs auf die Erde. Um Unruhe unter den Erdbewohnern stiften, erwecken die Aliens zunächst allerhand gruselige Kreaturen wie z. B. den Grafen Dracula von den Toten. Ein flugs zur Hilfe eilendes Polizeikommando gerät selbst in Bedrängnis und verliert einen Detective an die Reihen der Untoten. Nachdem selbst der Einsatz von Militär an den Schutzschildern der fliegenden Untertassen abprallt, scheint es um die Menschheit geschehen. Dann jedoch entdeckt ein Astronaut im Ruhestand, vor dessen Veranda die Außerirdischen zum ersten Mal auftauchten, die Achillesferse der Invasoren.