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Planet der Vampire

Beginnen möchten wir das neue Jahr mit dem Film „Planet der Vampire“.

1965 führten Mario Bava und Callisto Cosulich Regie bei dem 86 Minuten langem Werk. Darsteller waren u. a. Barry Sullivan, Norma Bengell, Angel Aranda, Evi Marandi und Fernando Villena.

Früher hatte der Film eine Altersfreigabe ab 16 Jahren. Nach einer erneuten Prüfung wurde die Altersfreigabe jedoch auf 12 Jahre gesenkt.

Die Kritiken zu „Planet der Vampire“ sind unterschiedlichen. Mal kommt der Film gut weg, mal schlecht.

„Das Drehbuch ist banal aber Bavas Regie fesselnd .Ein Triumph der Erfindungskraft des Schundkinos.“ – The Aurum Film Encyclopedia – Science Fiction.

„Unterhaltsamer Trivialfilm, der Utopie und Horror verbindet und mehr Ansätze zu anspruchsvoller Gestaltung als die üblichen Produkte dieses Genres enthält.“ – Lexikon des internationalen Films.

“Planet der Vampire” ist der einzige Ausflug von Mario Bava in die Welt des Science-Fiction und kreierte mit dem Film eine raffinierte Gratwanderung zwischen Horror und Science-Fiction. Seine in dem Film eingesetzten Pappfelsen und Spielzeugmodelle, inspirierte später Ridley Scott zu seinem Meisterwerk „Alien“.

Achtung! Spoiler!
Wer nicht wissen möchte, worum es in dem Film geht, sollte ab hier nicht mehr weiterlesen.

 

 

 

 

 

 

Handlung:
Die Raumschiffe „Argos“ und „Galliot“ landen aufgrund eines Notsignals auf einem nebelüberfluteten Planeten. Unmittelbar nach der Landung ergreift eine merkwürdige fremde Macht von den Mitgliedern der “Argos”-Crew Besitz und nur der Besonnenheit des Kommandanten ist es zu verdanken, dass es nicht zu einer Katastrophe kommt. Als sich die Astronauten auf die Suche nach der “Galliot” machen, entdecken sie zu ihrem Entsetzen nur noch Leichen in dem Raumschiff. Die Crew hat sich, so scheint es, in einem schieren Wahnsinnsanfall gegenseitig umgebracht. Die Dinge eskalieren: Zwei der tot geglaubten “Galliot”-Besatzungsmitglieder tauchen scheinbar quicklebendig wieder auf. Am nächsten Tag entdeckt das Team ein verlassenes Raumschiff, vor dessen Eingang sich ein riesiges Skelett befindet.

Einen Vorgeschmack auf den Film bekommt ihr hier …

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The Last Man on Earth

Im Jahr 1964 produzierten Ubaldo Ragona und Sidney Salkow den 87 Minuten langen Film „The Last Man on Earth“. Horror-Meister Vincent Price sowie Franca Bettoja, Emma Danieli, Giacomo Rossi-Stuart und Umberto Raho waren unter anderem die Darsteller.

„The Last Man on Earth“ wurde zweimal neuverfilmt. Einmal im Jahr 1971 unter dem Titel „Der Omega-Mann“ mit Charlton Heston in der Hauptrolle und ein weiteres Mal im Jahr 2007. Will Smith spielte hier die Hauptrolle und aus dem Omega-Mann wurde „I Am Legend“.

Trotz seines bekannten Hauptdarstellers, Vincent Price, ist der Film „The Last Man on Earth“ heute beinahe in Vergessenheit geraten. Er gilt allerdings als stilistisches Vorbild für den Genreklassiker „Night of the Living Dead“, zu dem wir in den nächsten Wochen noch kommen werden. „The Last Man on Earth“ war somit wegweisend für die Entwicklung des modernen Horrorfilms.

Achtung! Spoiler!
Wer nicht wissen möchte, worum es in dem Film geht, sollte ab hier nicht mehr weiterlesen.

 

 

 

 

Handlung:
Nachdem eine verheerende Seuche die Erde entvölkert hat, ist einzig noch der Wissenschaftler Robert Morgan am Leben. Nach dem Tod seiner Frau sowie seiner Tochter, ist das Leben für ihn zur Hölle geworden. Nachts wird er von den untoten Vampiren der ehemals Infizierten heimgesucht und seine Tage verbringt er mit der Jagd auf die finsteren Gestalten. Jedoch kommen Robert immer mehr Zweifel bei dem was er tut. Als dann auch noch eines Tages eine mysteriöse Überlebende auftaucht, scheint sich sein Schicksal endgültig zu erfüllen.

Wer es nicht mehr erwarten kann, sich den Film anzusehen … hier ist er.

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