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Tool Tipp der Woche – Die Kernseife

Bei der Kernseife handelt es sich um ein altes, aber unterschätztes Haushaltsmittel. Genau wie die bisher vorgestellten Tools, bietet die Kernseife ebenfalls verschiedene Verwendungsmöglichkeiten an, sei es im Haushalt, bei der Hygiene oder im medizinischen Bereich.

Kernseife ist härter als herkömmliche Seife und dadurch länger haltbar. Zudem ist sie alkalischer und hat somit eine höhere Reinigungswirkung. Der übliche Fettausschuss gegenüber anderer Seifen ist bei Kernseifen nicht vorhanden. Da sie auch keine Duft- und Farbstoffe enthält, ist sie besonders für Allergiker unverzichtbar.

Allen voran dient die Kernseife natürlich der Körperreinigung. Gerade für starke Verschmutzungen, wie nach der Arbeit mit Maschinen ist die Kernseife geeignet. Wer lieber Flüssigseife mag, kann diese ganz einfach herstellen. Hierfür muss ein Stück Kernseife fein gerieben werden. Anschließend werden die Flocken zusammen mit Wasser in einen Topf gegeben und unter Rühren aufgekocht. Danach muss die Seife abkühlen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren. Die Seife wird nach und nach dickflüssiger. Allerdings kann dies bis zu 24 Stunden dauern. Anschließend kann die Seife in einen Spender umgefüllt werden … fertig. Als Duschgel kann die Flüssigseife natürlich auch verwendet werden.

Waschpulver kann ebenfalls aus Kernseife hergestellt werden. Hierzu wird wie auch schon bei der Flüssigseife zunächst die Kernseife (100 g) fein gerieben. Anschließend werden die Flocken in eine Schüssel gegeben und mit 150 g Soda und 150 g Natron gemischt. Falls das Waschpulver anfängt zu klumpen, sollte ein kleines Stoffsäckchen mit Reis in das Gemisch gelegt werden. Durch den Reis wird die Feuchtigkeit aufgesogen..

Zugegeben, es ist bestimmt nicht jedermanns Sache, aber sogar die Zähne putzen kann man sich mit Kernseife. Sie ist mild, ihr leicht alkalischer pH-Wert gleicht überschüssige Säure im Mund aus. Sie reinigt gut und löst anhaftende Belege und schäumt gut. Wer sich traut, feuchtet seine Zahnbürste an, reibt mit kreisenden Bewegungen Kernseife in die Bürste und putzt sich anschließend ganz normal die Zähne. Da man nur wenig Kernseife verwendet, kann man sich gut und gerne ein Jahr lang mit einem Stück Seife die Zähne putzen.

Wer Probleme mit Blattläusen hat, kann auch hier zur Kernseife greifen. Hierfür werden ebenfalls geriebene Kernseifen-Flocken (10-15 g) in einem Liter Wasser aufgelöst und anschließend auf die befallenen Blätter gesprüht.

Wer hat das Glück hat und sich während der Zombie-Apokalypse in eine abgelegene Hütte retten konnte und diese schön sauber halten möchte, kann ebenfalls Kernseife verwenden. Putzwasser mit Kernseife reinigt hartnäckige Verschmutzungen. Wenn welche vorhanden, lassen sich sogar Edelstahloberflächen hervorragend damit reinigen.

Aber auch in der Medizin kann Kernseife sehr nützlich sein.

Kernseife hat eine austrocknende Wirkung und eignet sich daher ideal als Hausmittel gegen Warzen. Je nachdem, wo sich die Warze befindet, nimmt man entweder ein warmes Fußbad oder ein mit Kernseife getränktes Tuch. Die Warze sollte anschließend gut getrocknet werden, damit sich das Problem nicht weiter ausweitet. Es reicht schon, dass die Untoten immer mehr werden.

Wer sich eine kleine Wunde zugezogen hat, kann diese mit Kernseife vorsichtig auswaschen und dadurch ein wenig aufweichen. Durch den alkalischen pH-Wert wird die Eiterbildung bekämpft bzw. verhindert. Bei größeren Wunden versteht es sich natürlich von selbst, dass nicht selbst Hand angelegt soll, sondern ärztliche Hilfe aufgesucht werden muss.

Es gibt noch mehr Verwendungsmöglichkeiten für Kernseife, doch sollten die bislang genannten Tipps erst einmal ausreichen. Es lohnt sich allemal Kernseife im Haus bzw. in den Fluchtutensilien vorrätig zu haben. Wer noch keinen Vorrat hat, sollte sich dringend welchen zulegen.

Viel Spaß beim Waschpulver herstellen oder Zähne putzen.

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Plan 9 aus dem Weltall

Halloween ist zwar schon wieder vorbei, wir wollen auch dennoch heute gerne wieder einen Film vorstellen. Dieses Werk stammt bereits aus den 50er Jahre. 1959 stellte der bekannte Regisseur Edward D. Wood Jr. den schwarz-weiß Film „Plan 9 aus dem Weltall“ fertig.

Kein geringerer als Horror-Altmeister Béla Lugosi spielte in diesem 78-minütigem Werk mit. Zu ihm gestellten sich Lyle Talbot und Maila Nurmi. Letztere ist unter dem Namen „Vampira“ eher bekannt.

Die Kritiken zu dem Film waren allerdings niederschmetternd. Das Lexikon des Internationalen Films bezeichnete seinerzeit „Plan 9 aus dem Weltall als schlechtesten Science-Fiktion-Film aller Zeiten, der diesem Titel inhaltlich und formal alle Ehre macht. Von anderer Seite hieß es sogar, dass die Besetzung des Films ausnahmslos grässlich war. Die Spezialeffekte wären lächerlich und armselig.

Achtung! Spoiler!
Wer nicht wissen möchte, worum es in dem Film geht, sollte ab hier nicht mehr weiterlesen.

 

 

 

Aus den Tiefen des Weltalls nehmen Außerirdische Kurs auf die Erde. Um Unruhe unter den Erdbewohnern stiften, erwecken die Aliens zunächst allerhand gruselige Kreaturen wie z. B. den Grafen Dracula von den Toten. Ein flugs zur Hilfe eilendes Polizeikommando gerät selbst in Bedrängnis und verliert einen Detective an die Reihen der Untoten. Nachdem selbst der Einsatz von Militär an den Schutzschildern der fliegenden Untertassen abprallt, scheint es um die Menschheit geschehen. Dann jedoch entdeckt ein Astronaut im Ruhestand, vor dessen Veranda die Außerirdischen zum ersten Mal auftauchten, die Achillesferse der Invasoren.

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Zombies in Delmenhorst

Blutgierige, sich nach Menschenfleisch sehnende untote Kreaturen sind in die kreisfreie Stadt Delmenhorst im schönen Niedersachsen eingefallen. Sie liefern sich Schlachten mit Menschen, die um ihr Überleben kämpfen. Die Zombie-Apokalypse beginnt also in Delmenhorst. Oder doch nicht?

Nein!

Es sind zwar Zombies in die Stadt eingefallen, aber es ist längst nicht so schlimm, wie im ersten Moment vielleicht gedacht. Bei den Zombies handelt es sich nämlich nicht um real existierende Untote, sondern um virtuelle. Die Rede ist vom dem Spiel „The Walking Dead: Our World“. Dieses hat nun auch Einzug in die Stadt an der Delme gefunden.

Für diejenigen, die nicht wissen, um was es sich bei „The Walking Dead: Our World“ handelt, hier eine kurze Erklärung: Es handelt sich hierbei um ein standortbasiertes Augmented-Reality-Mobilspiel, dass einem die Zombie-Apocalypse virtuell näher bringt. Das Umfeld muss verteidigt werden, in dem man auf der Straße, im Park, hinter dem Deich oder sogar auf dem Sofa gegen die bei „The Walking Dead“ sogenannten Beißer gekämpft wird. Eine Art „Pokemon Go“, nur mit Zombies. Wann und wo man möchte, kann man sich Rick, Daryl oder anderen Charakteren aus „The Walking Dead“ anschließen. Die Umgebung muss gesichert und Karten für andere Spieler markiert werden. Charaktere, Waffen sowie andere Gegenstände der beliebten AMC-Serie können gesammelt werden. Gegner können sogar auch real existierende Orte und Objekte projiziert werden.„The Walking Dead: Our World“ kann nicht nur alleine gespielt werden, sondern auch mit mehreren Gleichgesinnten zusammen.

Dank „The Walking Dead: Our World“ kommt es schon mal vor, dass junge Frauen mitten in der Fußgängerzone von Delmenhorst von mehreren Zombies attackiert werden. Eine Kantana-Schwert schwingende Amazone eilt zu Hilfe und lässt anschließend die Untoten in einer Blutlache liegen. Dieser Bilder sind allerdings nur für den Spieler sichtbar. Unbeteiligte Passanten bekommen von dem Spektakel nichts mit.

Einer der Delmenhorster Spieler berichtete, dass er sich „The Walking Dead: Our World“ nur einmal ansehen wollte. Doch er ist hängengeblieben. Gestartet ist er bei dem Spiel als Einzelkämpfer, heute ist er der Anführer einer Gruppe, die sich „Delmenhorst Alive“ nennt. Ein Zusammenschluss mit anderen Spielern ist wichtig, da sich bestimmte Ziele nur mit Hilfe einer Gemeinschaft erreichen lassen.

Gemeinschaft bedeutet allerdings nicht, dass man sich persönlich kennen muss. Man wohnt zwar in derselben Stadt, aber hauptsächlich kennt man sich nur über den Chat von „The Walking Dead: Our World“. Obwohl man sich nicht kennt, treibt einen die Gruppe immer wieder an, weitere Ziele im Spiel zu erreichen. Alleine würde das Spiel wohl nicht so viel Spaß machen, berichtet der Delmenhorster.

Viele Delmenhorster wissen nicht einmal, dass ihr eigenes Haus für die Spieler als Waffenkammer, Handelsposten, Verstecke oder Lager fungiert. Natürlich nicht wirklich, sondern alles im Rahmen der virtuellen Welt von „The Walking Dead: Our World.“

Ich selbst habe bislang die Finger von dem Spiel gelassen. Und das, obwohl ich  aus der Gegend stamme. Aber wer weiß. Vielleicht dient mein Wohnhaus auch als Lager für einen begeisterten Spieler. Vielleicht wimmelt es im Garten nur so von Zombies. Gefährlich werden sie mir aber nicht.

Und mit Sicherheit ist durch “The Walking Dead: Our World” die Zombie-Apokalypse nicht nur in Delmenhorst, sondern auch in anderen Städten Thema geworden.