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Tool Tipp der Woche – Die Kreditkarte

Kreditkarte? Ja, richtig gelesen. Sicherlich wird uns die Kreditkarte während der Zombie-Apokalypse wenig bis gar nichts nützen. Zumindest dann nicht, wenn es um ihre eigentliche Aufgabe geht. Aber man kann eine Kreditkarte auch zweckentfremden.

Eine starre PVC-Kreditkarte kann z. B. als Angelköder verwendet werden, sollte man versuchen Fische zu fangen und der gut sortierte Angelkasten ist gerade nicht zur Hand. Es muss aber nicht zwangsweise eine Kreditkarte sein. Eine normale EC-Karte, Versicherungskarte, Payback-Karte etc. gehen natürlich auch.

Mit einem Messer oder einer Schere muss ein kleiner Mini-Fisch aus der Karte ausgeschnitten werden. Am Ende des Fisches müssen jeweils nach links und rechts zeigend zwei spitze kleine Haken geschnitten werden, sonst klappt das nicht mit dem Fische angeln.

Klar, dieser Plastikhaken ist lange nicht so wirkungsvoll wieder ein Angelhaken aus Metall. Aber er ist steif genug, um einen widerspenstigen Fisch aus dem Wasser zu ziehen.

Nützlich ist, dass viele Kreditkarten bunt sind und kleine reflektierende Hologramme haben. Dies zieht die Aufmerksamkeit der Fische auf sich.

Es gibt aber dank der reflektierenden Hologramme noch eine andere Verwendungsmöglichkeit einer Kreditkarte während der Zombie-Apokalypse.

Die Karten können als Signalspiegel verwendet werden, um Sonnenstrahlen zu reflektieren. Dadurch können Signale an etwaige Rettungskräfte oder andere Überlebende gesendet werden.

Und nun viel Spaß beim Karten auseinander schneiden.

Update:
Es gibt natürlich auch noch andere Möglichkeiten, sich einen Angelhaken zu bauen. Sogar die Natur stellt Material hierfür zur Verfügung.

Bei Youtube bin ich auf ein Video gestoßen, in dem noch andere Angelhaken-Varianten gezeigt werden. Ob diese wirkungsvoll sind, sei dahin gestellt, aber seht selbst.

Tool Tipp der Woche – Die Kernseife

Bei der Kernseife handelt es sich um ein altes, aber unterschätztes Haushaltsmittel. Genau wie die bisher vorgestellten Tools, bietet die Kernseife ebenfalls verschiedene Verwendungsmöglichkeiten an, sei es im Haushalt, bei der Hygiene oder im medizinischen Bereich.

Kernseife ist härter als herkömmliche Seife und dadurch länger haltbar. Zudem ist sie alkalischer und hat somit eine höhere Reinigungswirkung. Der übliche Fettausschuss gegenüber anderer Seifen ist bei Kernseifen nicht vorhanden. Da sie auch keine Duft- und Farbstoffe enthält, ist sie besonders für Allergiker unverzichtbar.

Allen voran dient die Kernseife natürlich der Körperreinigung. Gerade für starke Verschmutzungen, wie nach der Arbeit mit Maschinen ist die Kernseife geeignet. Wer lieber Flüssigseife mag, kann diese ganz einfach herstellen. Hierfür muss ein Stück Kernseife fein gerieben werden. Anschließend werden die Flocken zusammen mit Wasser in einen Topf gegeben und unter Rühren aufgekocht. Danach muss die Seife abkühlen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren. Die Seife wird nach und nach dickflüssiger. Allerdings kann dies bis zu 24 Stunden dauern. Anschließend kann die Seife in einen Spender umgefüllt werden … fertig. Als Duschgel kann die Flüssigseife natürlich auch verwendet werden.

Waschpulver kann ebenfalls aus Kernseife hergestellt werden. Hierzu wird wie auch schon bei der Flüssigseife zunächst die Kernseife (100 g) fein gerieben. Anschließend werden die Flocken in eine Schüssel gegeben und mit 150 g Soda und 150 g Natron gemischt. Falls das Waschpulver anfängt zu klumpen, sollte ein kleines Stoffsäckchen mit Reis in das Gemisch gelegt werden. Durch den Reis wird die Feuchtigkeit aufgesogen..

Zugegeben, es ist bestimmt nicht jedermanns Sache, aber sogar die Zähne putzen kann man sich mit Kernseife. Sie ist mild, ihr leicht alkalischer pH-Wert gleicht überschüssige Säure im Mund aus. Sie reinigt gut und löst anhaftende Belege und schäumt gut. Wer sich traut, feuchtet seine Zahnbürste an, reibt mit kreisenden Bewegungen Kernseife in die Bürste und putzt sich anschließend ganz normal die Zähne. Da man nur wenig Kernseife verwendet, kann man sich gut und gerne ein Jahr lang mit einem Stück Seife die Zähne putzen.

Wer Probleme mit Blattläusen hat, kann auch hier zur Kernseife greifen. Hierfür werden ebenfalls geriebene Kernseifen-Flocken (10-15 g) in einem Liter Wasser aufgelöst und anschließend auf die befallenen Blätter gesprüht.

Wer hat das Glück hat und sich während der Zombie-Apokalypse in eine abgelegene Hütte retten konnte und diese schön sauber halten möchte, kann ebenfalls Kernseife verwenden. Putzwasser mit Kernseife reinigt hartnäckige Verschmutzungen. Wenn welche vorhanden, lassen sich sogar Edelstahloberflächen hervorragend damit reinigen.

Aber auch in der Medizin kann Kernseife sehr nützlich sein.

Kernseife hat eine austrocknende Wirkung und eignet sich daher ideal als Hausmittel gegen Warzen. Je nachdem, wo sich die Warze befindet, nimmt man entweder ein warmes Fußbad oder ein mit Kernseife getränktes Tuch. Die Warze sollte anschließend gut getrocknet werden, damit sich das Problem nicht weiter ausweitet. Es reicht schon, dass die Untoten immer mehr werden.

Wer sich eine kleine Wunde zugezogen hat, kann diese mit Kernseife vorsichtig auswaschen und dadurch ein wenig aufweichen. Durch den alkalischen pH-Wert wird die Eiterbildung bekämpft bzw. verhindert. Bei größeren Wunden versteht es sich natürlich von selbst, dass nicht selbst Hand angelegt soll, sondern ärztliche Hilfe aufgesucht werden muss.

Es gibt noch mehr Verwendungsmöglichkeiten für Kernseife, doch sollten die bislang genannten Tipps erst einmal ausreichen. Es lohnt sich allemal Kernseife im Haus bzw. in den Fluchtutensilien vorrätig zu haben. Wer noch keinen Vorrat hat, sollte sich dringend welchen zulegen.

Viel Spaß beim Waschpulver herstellen oder Zähne putzen.

Tool Tipp der Woche – Das Kondom

Der Regenmantel für das beste Stück des Mannes schützt nicht nur vor ungewolltem Kindersegen oder Geschlechtskrankheiten. Auch für das Kondom gibt es mehrere Verwendungsmöglichkeiten. Und damit meine ich nicht die Angewohnheit aus Teenager-Tagen sich ein Kondom über den Kopf zu ziehen und mit der Nase aufzublasen.

Ein Kondom ist vielseitig. Sollte etwas wasserdicht aufbewahrt werden, kann man es ins Kondom stecken.

Geht der vermaledeite Deckel der gebunkerten Einmachgläser nicht auf – Kondom um den Deckel wickeln und das Glas öffnen.

Sollte einem die Zombie-Apokalypse richtig auf die Nerven gehen und man ist kurz davor alles kurz und klein zu schlagen, ist es sinnvoller, etwas Sand in ein Kondom zu füllen. Knoten rein und schon hat man einen Anti-Stress-Ball. Kondom-Bälle können auch zur Beschäftigung für kleine Kinder genutzt werden, da sicherlich so gut wie kein Spielzeug während der Zombie-Apokalypse vorhanden sein wird.

Ein Feuer soll entzündet werden, aber ohne Grillanzünder bekommt es einfach nicht in die Gänge. Kein Problem. Ein Kondom kann als Grillanzünder verwendet werden, da es aus brennbarem Material ist. Ebenso kann ein Kondom mit Wasser gefüllt und als Linse benutzt werden. Durch die gebündelten Sonnenstrahlen kann z. B. mit getrocknetem Gras, welches in einer vorbereiteten Feuerstelle liegt, ein Feuer entfacht werden.

Anstatt ein Kondom mit Sand zu befüllen, kann man es auch ein wenig aufpusten und es anschließend als Schwimmer für eine Angel nutzen.

Genauso gut, kann man auch z. B. Obst in ein Kondom stecken, um es länger haltbar zu machen.

Schneidet man die Spitze ab, kann man ein Kondom problemlos über ein Verband oder Pflaster ziehen, um dieses wasserdicht abzuschließen.

Was machen, wenn man eine Quelle mit kostbaren Trinkwasser gefunden hat, aber kein Gefäß zum Abfüllen dabei hat? Richtig! Auch hierfür kann man ein Kondom verwenden. Mit ein wenig Übung kann man ein Kondom z. B. mit einem Strohhalm oder wenn vorhanden, mit einem Stück Schlauch oder Bambusrohr mit Wasser befüllen. Verschließen lässt sich das Ganze später mit einem kleinen Zweig.

Da Kondome sehr klein sind, nehmen sie so gut wie keinen Platz im Fluchtrucksack weg. Von daher lohnt es sich immer, welche dabei zu haben. Man sollte aber darauf achten, dass es unbeschichtete und trockene Kondome sind.

Update:
Kondome sind auch zum Angeln geeignet. Zwar nicht als Angelrute an sich, aber man kann sie als nützliches Hilfsmittel verwenden.

Aufgeblasen und an einer Angelschnur festgeknotet, zieht ein Kondom den Angelhaken weiter auf das Wasser hinaus. So ist die Chance höher, einen Fisch zu ergattern, als wenn man es z. B. nur am Rand eines Sees versucht.

Ferner vermeiden Kondome, dass die Angelhaken im Wasser versinken. Wenn ein Fisch anbeißt, bleibt er an der Wasseroberfläche, und das Risiko, den Fisch samt Haken durch einen Ruck zu verlieren, wird so kleiner.

Sicherlich gibt es Zweifler, die wenig von den Verwendungsmöglichkeiten halten, aber ausprobieren sollte man den einen oder anderen Tipp vielleicht doch mal. 😉

Ach, ihr braucht noch Kondome? Hier bekommt ihr welche.