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Tool Tipp der Woche – Laub

Bei Laub handelt es sich zwar nicht um einen Alltagsgegenstand, den man ständig mit sich rumtragen kann, dennoch wollte ich euch diesen Tipp nicht vorenthalten.

Stellt euch vor, über müsst während der Zombie-Apokalypse Hals über Kopf das Haus verlassen. Euch bleibt nur noch Zeit euren Fluchtrucksack zu schnappen und dann ab die Post. Zelt und Rucksack bleiben in der Eile vergessen zu Hause liegen. Trotzdem muss die Nacht nicht vollständig ungeschützt im Freien verbracht werden

Ein geeigneter Schlafplatz wären sicherlich Schutzgelegenheiten, die uns die Natur bietet. Felsvorsprünge, Höhen, umgestürzte Bäume und ähnliches bieten sich hervorragend dafür an. Allerdings ist es auch möglich, sich aus Laub eine kleine Schutzbehausung zu bauen. Die einfachste Variante ist ein Laubschlafsack. Hierfür muss zunächst ein Laubhaufen zusammengetragen werden. Er sollte in etwa einen halben Meter hoch und doppelt so breit sein, wie ihr selbst. Die Körpergröße sollte um einen halben Meter überragt werden. In der Mitte des Haufens muss längs eine Kuhle geformt werden, in der ihr euch hineinlegen könnt. Mit dem vorher nach rechts und links beiseite geschaufelten Laub könnt ihr euch nun bequem zudecken.

Es ist vielleicht nicht die bequemste Lösung, sich nachts warm einzupacken, aber immerhin schützt das Laub dennoch etwas vor Regen und Kälte.

Eine kleine Laubhütte ist eine andere Variante, um die Nacht einigermaßen unbeschadet zu überstehen. Zunächst muss hierfür ein Dachstuhl gebaut werden. Hier eignen sich viele stabile Äste hervorragend. Anschließend muss dieser vollständig mit Laub gedeckt werden. Damit er wirklich wasserdicht wird, sollte die obere Laubschicht rund eineinhalb Meter dick sein. Ist verdammt viel, aber machbar. Zum Schlafen sollte mit den Füßen voran in die Öffnung der Laubhütte gekrochen werden. Da der Bau der Laubhütte einige Zeit in Anspruch nimmt, sollte rechtzeitig damit begonnen werden.

Da damit zu rechnen ist, dass sich die sommerlichen Temperaturen langsam dem Ende neigen und der Herbst eingeläutet wird, wird durch das herabfallende Laub einiges an Übungsmaterial bereit gelegt. Vielleicht hat der eine oder die andere Lust, sich an einem freien Tag mit dem Bau einer Laubhütte zu beschäftigen. Viel Erfolg und natürlich Spaß dabei.

Tool Tipp der Woche – Das Kaugummipapier

Das übliche Spiel: Ein Feuer soll entfacht werden, aber weder Feuerzeug noch Streichhölzer sind vorhanden. Was also tun? Auf jeden Fall nicht den Kopf in den Sand stecken und Trübsal blasen.

Mit einem Kaugummipapier lässt sich nämlich auch ein Feuer entfachen. Allerdings funktioniert es nicht mit einem Kaugummipapier alleine, man benötigt noch eine Batterie dazu. Da Batterien aber in keinem gut sortierten Fluchtrucksack fehlen sollten, dürfte dies kein Problem sein.

Das Kaugummipapier sollte so gefaltet oder zurecht geschnitten werden, dass es die Form einer Sanduhr annimmt. Nun verbindet man den Plus- und Minuspol der Batterie jeweils mit einem Ende des Kaugummipapiers.

Im dünnen mittigen Teil des Kaugummipapiers sollte jetzt eine kleine Flamme entstehen, mit der man getrocknetes Gras oder ähnliches zum Brennen bringen kann.

Viel Spaß beim Testen.

Tool Tipp der Woche – Das Gewebeband

Bei den derzeitigen sommerlichen Temperaturen denkt bestimmt kaum jemand an Schnee und Eiseskälte. Dabei ist es vielleicht gerade jetzt die Gelegenheit, um sich auf den kommenden Winter vorzubereiten und sich Schneeschuhe mit Gewebeband, dem sogenannten Duct Tape, zu bauen.

Was benötigen wir dafür an Materialien? Nicht viel. Nur zwei dünne lange und vor allem flexible Äste, ein Messer sowie natürlich eine Menge Duct Tape.

Zunächst werden zwei Äste benötigt, die etwa die gleiche Länge und den gleichen Durchmesser haben. Diese müssen nun vorsichtig in eine ovale Form gebogen werden. Seht euch als Hilfestellung die unten eingefügte Skizze an.

Mit einem Stück Duct Tape müssen die Äste jeweils an der Stelle zusammen geklebt werden, an denen sich die beiden Enden kreuzen. Wickelt lieber ein Stück Duct Tape mehr um diese Stelle. Dies trägt dazu bei, dass die Äste ihre Form halten.

Nun folgen die Querstreben.

Um mehr Stabilität in die Schneeschuhe zu bekommen, können mehrere kleine Äste mit Duct Tape in dem Oval befestigt werden.Weitere Querstreben können mit dem Duct Tape direkt in das Oval eingefügt werden. Dazu müssen lange Streifen Duct Tape sorgfältig um das Oval gewickelt werden. Sorgt dafür, dass die Duct Tape schön übereinander liegt. So können keine anderen Gegenstände dran kleben bleiben und außerdem ist so für eine bessere Stabilität gesorgt.

Wenn ihr die Schneeschuhe an euren Schuhen befestigen wollt, nutzt am besten auch Duct Tape. Man könnte zwar noch Halterungen bauen, aber dafür wären Materialien notwendig und Strom notwendig, die einem in der Zombie-Apocalypse nicht unbedingt zur Verfügung stehen.

Das Bauen von Duct-Tape-Schneeschuhen erfordert Sorgfalt, aber mit ein bisschen Mühe und Übung, sollte es jeder hinbekommen.