Tool Tipp der Woche – Die Konservendose

Ein großer Vorrat an Nahrungsmitteln während einer Zombie-Apokalypse oder jedem anderen Notstand ist lebenswichtig. Wer die Katastrophe in den heimischen vier Wänden oder in einer Waldhütte aussitzen möchte, hat sicherlich einen großen Vorrat an Konservendosen angelegt. Die leeren Dosen später nicht wegwerfen. Es gibt noch andere Verwendungen dafür.

Am einfachsten lässt sich eine leere Konservendose natürlich als Aufbewahrungsbehälter für diversen Krimskrams nutzen. Im Falle einer Zombie-Apokalypse könnten darin z. b.  Medikamente oder einzelne Munitionen für Schusswaffen sortiert werden, um einen besseren Überblick zu haben, was alles vorhanden ist.

Genauso gut können Konservendosen als Blumentöpfe verwendet werden, um z. B. Kräuter in seinem Versteck zu züchten.

Mit einem kleinen Aufwand und ein wenig Material lässt sich aus einer Konservendose eine Kerze herstellen. In die Dose muss reines Pflanzenöl gefüllt werden. Aus einem Dosendeckel muss ein Stück ausgeschnitten werden. Am besten in der Form eines Mercedessternes (nur ohne den äußeren Ring). In der Mitte wird durch ein kleines Loch ein Kerzendocht geführt. Sollte kein Kerzendocht vorhanden sein, kann auch ein Schnürsenkel verwendet werden. An den Enden des „Sternes“ wird ein Weinkorken (in drei Teile geschnitten) aufgespießt. Das Ganze wird in das Öl gesetzt und schon hat man eine wunderbare Schwimmkerze.

Ebenso kann man aus einer Konservendose ein Sturmlicht für draußen basteln, sollte man nicht wissen, wohin mit den ganzen Kerzenwachsresten von Weihnachten. Die Sturmlichter sollten natürlich vorbereitet werden, damit man sich während der Zombie-Apokalypse nicht großartig damit beschäftigen muss. Die Dosen sollten eine Höhe von 4-5 cm haben. Ist die vorhandene Dose zu groß, kann man sie mit einer guten Schere oder Messer auf die passende Höhe bringen. Als Kerzendocht kann ein Stück Baumwollstoff von einem T-Shirt oder ein Handtuch genommen werden. Um etwas Stabilität reinzubringen, sollte der Docht mit etwas Garn umwickelt werden. Gut 1 cm dick sollte der Docht sein. Nun wird Wellpappe um den Docht herumgewickelt. Und so oft, dass das ganze Gewinde am Ende noch in die Konservendose passt. Die überstehende Pappe muss abgeschnitten werden. In diese Papprolle müssen nun die vorher in einem Wasserbad geschmolzenen Wachsreste gefüllt werden. Da die Pappe einiges aufsaugt, passt dementsprechend viel Wachs rein. Sobald das Wachs abgekühlt ist, kann man das Sturmlicht anzünden. Aber bitte nur draußen!! Fertig ist das Sturmlicht aber noch nicht ganz. Sobald es das erste Mal angezündet wurde, muss man es so lange brennen lassen, bis der Docht heruntergebannt ist und sich die wachsgetränkte Pappe entzündet hat. Nun muss das Sturmlicht mit z. B. einem feuerfesten Deckel gelöscht werden. Das Wachs in der Konservendose ist abgesunken und die Dose kann noch einmal mit flüssigem Wachs aufgefüllt werden. Am Ende kommt ein Sturmlicht bei raus, welches sehr lange brennt.

Sicherlich gibt es noch weitere Verwendungsmöglichkeiten, aber mit dem Bauen des Sturmlichtes seit ihr sicherlich erst einmal beschäftigt.