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Update: State of Decay: Der perfekte Zombie Apocalypse Simulator?

Update 14.06.: Auch in Deutschland ist State of Decay seit dem 12.06. nun über Xbox Live Arcade erhältlich (für 1600 Microsoft Points oder 20 EUR). Testet Euren Survivalplan und (üb)erlebt jetzt die Zombie Apocalypse.

Ein Termin für die PC-Version steht leider noch nicht. Aber UndeadLabs wäre schon ziemlich untot, wenn sie die nicht bald nachschieben, ist der Release auf der Xbox doch sehr gut gelaufen. Über 250.000 Mal wurde der Titel in den ersten 48 Stunden verkauft. Auf Xbox Live konnte sich bisher nur Minecraft besser verkaufen…

Update 06.06.: Leider kommt es in Deutschland nun doch noch nicht zum Release (welcher prinzipiell/offiziell gestern stattfand).

UndeadLabs hat es leider verschlampt, das Altersfreigabe-Zertifikat in den Release-Candidate zu integrieren und Publisher Microsoft hat daher den Verkaufsstart in Deutschland ausgesetzt. Und als wäre das noch nicht genug, wurde auch “nur” die Xbox- Version veröffentlicht – ein Termin für den PC steht noch aus. Damit werden wir noch etwas warten müssen, bis wir unseren persönlichen Zombie Apocalypse Überlebensplan in der virtuellen Welt auf die Probe stellen können.

bisheriger Artikel:

Ihr habt euren Fluchtrucksack fertig gepackt, eure Reiseroute steht fest und all das Equipment steht bereit?

Eventuell habt ihr ab Juni 2013 die Möglichkeit, ein wenig echte Zombie Apocalypse-Atmosphäre im neuen UndeadLabs-Spiel “State of Decay” zu schnuppern!
Es gilt hier, eine gefährliche Reise gemeinsam mit Gefährten zu überstehen und dabei Vorräte zu sammeln, Allianzen mit neuen Gefährten zu schließen, die Ausbreitung der Zombieinfektion im Camp zu verhindern und vieles mehr. Also nicht nur ein bloßes Ballerspiel, bei dem man sich den Weg in die Freiheit nur mit der Knarre freischießt. Keine Sorge: Zombies umhauen kann man auch zu Genüge 😉

State of Decay Screenshot
Quelle: Undead Labs

Schön gemacht an dem Spiel finde ich, dass hier speziell auf Gruppendynamik geachtet wurde. Eines der Hauptziele im Spiel ist, nach und nach eine schlagkräftige Truppe um sich zu scharen. Neue Mitglieder in eurem Team können besondere Skills besitzen, die die Gruppe voranbringen. Wer möchte nicht gerne einen Arzt oder Koch in seinem Camp haben? Die speziellen Skills sind dann auch für den Campausbau wichtig. So erhält man etwa in der Kombination “Küche ausgebaut & Koch im Camp vorhanden” die Möglichkeit, Nahrung mit höherem Nährgehalt (stamina regeneration) für alle Truppmitglieder herzustellen und der Koch ist in der Lage, verseuchte Nahrungsmittel frühzeitig zu erkennen und auszusondern. Das setzt sich dann fort über sichere Schlafräume mit Betten (dadurch wird Gesundheit und Stamina beim Schlafen regeneriert), über einen Behandlungsraum mit Arzt und so weiter.

Das Spiel bietet auch ein Beziehungsmanagement: Erfüllt ihr Missionen für NPC oder rettet sie aus einer Gefahr, steigt euer Einfluss und es wird wahrscheinlicher, dass sie sich eurem Trupp anschließen und bei einem Bau-Upgrade in euerem Camp mithelfen. Schließt sich ein Charakter an, so könnt ihr zwischendurch in diesen schlüpfen und in seiner Rolle bestimmte Aktionen erledigen.

Ein weiteres nettes Feature ist, dass man seiner Kreativität beim Barrikadenbau und Verschanzen des Basislagers unter Beweis stellen kann.

State of Decay Screenshot
Quelle: Undead Labs

Das ganze Konzept geht in diesem Sandbox-Game meiner Meinung nach gut auf: es sind zahlreiche Orte und Gebäude zu erkunden, ein wenig RTS mit dem Ausbau der Basis ist vorhanden, der soziale Aspekt kommt stark zum Tragen und erlaubt jede Menge Interaktion und ganz wichtig: die Vergeltung an den Zombies in Form diverser Schuss-, Hieb- und Stichwaffen kommt auch nicht zu kurz. So ist für jeden etwas dabei und wer mehrere oder alle dieser Aspekte mag, wird endlose Stunden in dem Spiel verbringen können. Auch die Optik wirkt schon jetzt vor Release ganz ordentlich. Alles gepaart mit der gleichen spielerischen Freiheit wie in GTA.

Wer sich ernsthaft auf die Zombie Apocalypse vorbereiten will, dem rate ich dringendst dazu, State of Decay eine Chance zu geben (erscheint im Juni für PC und Xbox). Ihr werdet vieles wiederentdecken, was auch im hier Blog schon angesprochen wurde bzw. noch wird 😉

Das Spiel ist für Singleplayer, aber UndeadLabs arbeitet nach eigener Aussage bereits an einem Open World Zombie MMOG. Wir dürfen gespannt sein…aber zum Einstimmen wird erstmal die Einzelspielerversion ausgiebigen Spielraum bieten.

Hier noch ein paar Eindrücke – zwar aus der noch “unpolished alpha”-Version von der Spielemesse Pax 2013, dafür aber mit echten Spielszenen und keinen gerenderten Cutscenes wie gewöhnlich in offiziellen Trailern):

Zombies – lebendiger als je zuvor

Zombies – lebendiger als jemals zuvor – lebendige Zombies?

Ja, die Überschrift mag erstmal paradox klingen aber egal wo man hinguckt, überall Zombies, Zombies und noch mal Zombies. Damit meine ich jetzt nicht den Supermarkt oder die Innenstadt, auch wenn man über diese Punkte sicherlich streiten könnte.

Was ich meine, das sind die Zombie Filme und Zombie Spiele bzw. Shooter. Es vergeht ja kaum ein Tag, an dem es nicht Neuigkeiten über dieses Zombie Spiel oder jenen Zombie Film gibt.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was genau sind eigentlich Zombies?

Laut Wikipedia ist ein Zombie eine fiktive Figur eines zum Leben erweckten Toten, also ein Untoter oder ein seiner Seele beraubtes, willenloses Wesen.
Das bietet nun wieder Raum für eine Diskussion des Konsum Zombies. Wenn wir diesen Punkt betrachten, dann sind wir schon lange in der Zombie Apocalypse angekommen aber diese Zombies haben – glücklicherweise – ausschliesslich ihr eigenes Gehirn gefressen.  😉

Der Begriff Zombie soll sich aus dem zentralafrikanischen Wort nzùmbe ableiten und ursprünglich einen Totengeist (oder toten Geist?) beschreiben.

Wie dem auch sei, wir wollen uns heute mal unsere echten, untoten, verwesenden Zombies genauer angucken.

Was können wir als gesicherte Fakten ansehen?

  1. Zombies sind tot, weigern sich aber standhaft dies auch anzuerkennen, könnte an Ihrem Geisteszustand liegen.
  2. Zombies verwesen langsam vor sich hin, was vermutlich mit unschönen Nebenerscheinungen auf Geruchsebene verbunden sein wird.
  3. Zombies sind (aufgrund Ihrer Verwesung und der mangelnden Hirnaktivität) absolute Bewegungslegastheniker und entsprechend nicht gerade als schnell zu bezeichnen.
  4. Zombies sind extrem harte Burschen (und Burschininnen… der politischen Korrektheit zuliebe). Abschliessend vernichten kann man sie nur, indem man das zentrale Nervensystem zerstört. Abreißen von Armen und Beinen bringt da garnix, selbst abgetrennte Köpfe sollen noch weiter beissen können – die Zombie Variante einer Antipersonen-Mine – besonders ärgerlich im hohen Gras oder Gestrüpp.
  5. Zombies vermehren sich durch beißen oder besser durch die Übertragung von Körperflüssigkeiten, meistens durch beißen oder kratzen.
  6. Zombies haben keinen Humor!
  7. Zombies scheinen eine Vorliebe für warmes menschliches Fleisch und für menschliches Gehirn zu haben. 
    Das soll uns fürs erste reichen um einen groben Überblick über den Zombie an sich zu bekommen, ich werde den Artikel bei Zeiten mal updaten.

Wenn ihr euch die obigen Punkte mal in Ruhe anguckt, dann solltet ihr euch wirklich überlegen, ob ihr zu einem von ihnen werden wollt oder ob ihr euch heute schon auf die Zombie Apocalypse vorbereitet und dann ein echter Zombie Survivor oder sogar ein Zombie Hunter oder ein Zombie Killing Hero werdet.

Noch habt Ihr die Wahl!