Schlagwort-Archive: laufen

Do it yourself – Outdoor Tipps zum selber machen – Kartoffelturm

Viele Mäuler zu stopfen, aber kaum Platz, um Lebensmittel anzubauen?

Dank eines Kartoffelturms ist es möglich, auf kleinsten Raum eine größere Menge Kartoffeln anzubauen und sie müssen dafür nicht einmal im Boden vergraben werden.

Ein Kartoffelturm ist relativ einfach gemacht und ihr braucht nicht viel Material dazu.

  • Maschendraht (Kaninchendraht o. ä.)
  • Stroh
  • Erde
  • und natürlich Kartoffeln

Aus dem Maschendraht muss ein Zylinder geformt werden. Zum Befestigen empfiehlt es sich, wenn vorhanden, Kabelbinder oder ein Stück Draht zu nehmen.

In diesen Zylinder kommt nun als erstes eine Schicht Erde, an den Rand wird Stroh gelegt.  Jetzt werden im Uhrzeigersinn auf der Erde die Kartoffeln platziert.

Anschließend kommt wieder eine Schicht Erde oben drauf.

Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis der Zylinder bis oben gefüllt ist. Auf die letzte Schicht Erde wird noch einmal Stroh gelegt. Dies verhindert, dass die Erde beim Gießen weggespült wird.

Damit das Wasser bis ganz nach unten gelangt, um auch die untersten Kartoffeln gut zu versorgen, habe ich ein kleines Stück eines alten Gartenschlauches mit in den Turm “eingepflanzt”. In den Schlauch habe ich vorher viele kleine Löcher geschnitten, damit das Wasser an den Seiten austreten kann.

Und so sieht am Ende der fertige Turm aus.

Bevor ihr anfangt zu bauen, sollte noch erwähnt sein, dass der Kartofellturm nicht mehr bewegt werden kann, sondern an Ort und Stelle verbleiben muss.

Nun bleibt einem eigentlich nichts anderes mehr übrig, als zu hoffen, dass Mutter Natur auf unserer Seite ist und man einen halbwegs grünen Daumen hat. Und natürlich muss der Kartoffelturm täglich gewässert werden. Aber am Ende wird sich das Ergebnis hoffentlich sehen lassen.

Und tatsächlich. Nach zwei Wochen kam das erste zarte Pfänzchen zum Vorschein.

.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten, ob es bei dieser einzelnen Pflanze geblieben ist oder ob am Ende wirklich eine Menge Kartoffeln bei rumgekommen sind.

Update:
Tatsächlich, es kamen immer mehr und mehr Pflanzen zum Vorschein. So sieht der Kartoffelturm bis jetzt aus. Die Zeit der Ernte rückt näher.

Update:
Der Kartoffelturm wollte leider auch nicht so, wie ich gerne hätte.  Die Ernte ist sehr mager ausgefallen.  Sie betrug in etwa der Hälfte der Menge an Kartoffeln,  die zu Beginn in den Turm eingepflanzt wurden.  Und groß waren sie auch nicht. Im Gegenteil. Aber auch hier lasse ich mich nicht entmutigen und werde es nächstes Jahr noch einmal versuchen.

 

Tool Tipp der Woche – Natron

Natron ist schon seit dem Altertum bekannt und wurde schon von den Ägyptern zusammen mit Soda und Salz zur rituellen Reinigung und zur Mumifizierung verwendet.

Heutzutage ist Natron als günstiges, aber doch sehr wirksames Hausmittel fast in Vergessenheit geraten. Schade. Natron ist nämlich ein Multitalent. Sei es im Haushalt als Reiniger, als Backtriebmittel oder in der häuslichen Apotheke. Natron ist vielseitig einsetzbar. Ein paar Verwendungsmöglichkeiten werden wir euch nachfolgend vorstellen.

Auch während der Zombie-Apokalypse sollte man auf seine Hygiene achten. Gerade bei sommerlichen Temperaturen, beim Sport oder bei schweren körperlichen Arbeiten fangen wir an zu schwitzen. Der Griff zum Deo bleibt meist nicht aus. Natürlich kann man, während die Untoten ihr Unwesen treiben, nicht einfach zur nächsten Drogerie laufen und sich Deo besorgen. Sollte sich im Fluchtrucksack Natron befinden, habt ihr einen guten Ersatz dabei. Einfach ein wenig Pulver unter die Achseln geben … fertig.

Aus Natron lässt sich auch schnell und einfach ein Shampoo-Ersatz herstellen. Dafür muss nur etwas Natronpulver in warmem Wasser aufgelöst werden und anschließend in die Haare einmassiert werden. Mit der reinigenden Wirkung kann kein herkömmliches Shampoo mithalten.

Sogar Zähneputzen kann man mit Natron. Einfach eine Prise Natronpulver auf die Zahnbürste geben und schon kann es losgehen. Wer möchte, kann auch einen Teelöffel mit Pulver in ein Glas Wasser geben und anschließend damit gurgeln. So kann unangenehmen Mundgeruch entgegengewirkt werden. Reicht schließlich, dass die Untoten aus Mund riechen wie eine Güllegrube.

Als Haushaltsreiniger ist Natron eine kleine Wunderwaffe. Ein Teelöffel Natronpulver sollte mit einem Teelöffel geriebener Kernseife und warmen Wasser vermischt werden. Wenn möglich, sollte das Gemisch in eine Sprühflasche gegeben werden. Schon hat man einen Allzweck-Reiniger in der Hand.

Ohne weitere Zusätze lässt sich Natron auch als Waschmittel-Ersatz verwenden. Allerdings wird es auf Handwäsche hinauslaufen, da eine Waschmaschine während der Zombie-Apokalypse sicher nicht zur Verfügung stehen wird. Vermischt man Natron mit etwas Wasser und gibt diesen Brei auf einen hartnäckigen Fleck, lässt sich dieser damit entfernen.

Natron wird auch als Mittel gegen Sodbrennen empfohlen, um die Säuren zu neutralisieren. Es sollte jedoch nicht zu oft verwendet werden, da Nebenwirkungen vorkommen können. Ebenfalls sollte man sicher sein, dass man nicht auf Natron allergisch reagiert, bevor man es zu sich nimmt.

Blattläuse machen sich an den schönen Pflanzen im Gemüsegarten zu schaffen? Auch hier kann Natron helfen. Eine einfache Lösung von einem halben Teelöffel Natron mit einen Liter Wasser gemischt auf die Blattläuse sprühen.

Produkte von Amazon.de

Transportmittel bei Schnee und Eis

Treue Anhänger des US-Erfolges „Games of Thrones“ kennen den Ausspruch „Der Winter naht.“ nur zu Genüge. Noch ist zwar Hochsommer, aber der nächste Winter kommt tatsächlich bestimmt. Hier, in Deutschland, sind die Winter zwar nicht so extrem, wie in anderen Ländern, aber trotzdem sollte man sich drauf vorbereiten.

Während der Zombie-Apokalypse bei Schnee und Eis sollte man davon ausgehen, dass einem nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit ein Transportmittel in Form eines Schneemobiles zur Verfügung steht. Ein anständiger Geländewagen tut es natürlich auch, aber auch der musst erst einmal vorhanden sein, der notwendige Sprit zum Betrieb natürlich auch.

Was aber nutzen, wenn alles motorisierte Mangelware ist? Dann bleibt einem wohl nur noch der gute alte Schlitten. Ein Hundeschlitten wäre eine gute Möglichkeit dafür. Voraussetzung natürlich ist, dass man geeignete Hunde wie Huskys oder Alaskan Malamutes besitzt. Hundeschlitten werden schon seit langem als Transportmittel für Personen und Gütern vor allem in polaren Regionen.

Wer keinen Hundeschlitten besitzt, sondern nur einen normalen, mit er schon als Kind die Hügel hinuntergesaust ist, kann diesen auch als Transportmittel nutzen. Praktisch ist es, wenn man mehrere hat, diese könnte man hintereinander spannen und mit notwendigen Lebensmitteln, Ausrüstung usw. beladen. Kleine Kinder finden ebenfalls Platz auf einem Schlitten. Es gibt Schlitten, die haben hinten eine Rückenlehne, so dass die Kinder nicht hinunter fallen.


Natürlich ist es nicht einfach im tiefen Schnee zu laufen, aber dafür gibt Schneeschuhe. Sie verteilen das Gewicht der Person, die sie trägt, über eine größere Fläche so dass die Füße weniger im Schnee versinken. Die Menschheit nutzt schon seit Ewigkeiten Schneeschuhe. Wie lange genau, ist leider nicht bekannt, nur so viel, dass sie schon lange vor Christi Geburt erfunden wurden.


Wer sich keine Schneeschuhe kaufen, sondern sich lieber welche bauen möchte, für den könnte der Tool Tipp in der kommenden Woche interessant sein.

Was bleibt noch? Snowboard und Ski.

Persönlich würde ich Ski bevorzugen. Schon früher wurden Ski von skandinavischen Völkern als Fortbewegungs- und Transportmittel genutzt. Es gab sogar Soldaten auf Ski. Im achten Jahrhundert unternahm der dänische Fürst Lodbrok einen Feldzug nach Norwegen. Sein Heer unterlag dort norwegischen Bauern, die sich mit Ski ausgerüstet viel besser im Schnee bewegen konnten, als die schwer bewaffneten Wikinger. Um das Jahr 1.200 tauchten erstmals Erwähnungen von Skisoldaten auf, die in verschiedenen nordischen Kriegen und auch im Zusammenhang mit Aktionen während des Dreißigjährigen Krieges eine Rolle spielen. In verschiedenen Ländern wie Finnland, Schweden, Frankreich, Italien, der Schweiz und Österreich begann man bereits vor dem Ersten Weltkrieg mit einer Skiausbildung im Heer. Von daher eignen sich Ski auch heute noch, um die Flucht vor den untoten Kameraden anzutreten.

Ein Muss ist es allerdings, dass man mit Ski umgehen kann und sicher auf ihnen steht. Es bringt einem nichts, wenn man den Umgang damit erst während der Zombie-Apokalypse lernen muss.

Wer möchte, kann zusätzlich zu den Ski noch ein Akia nutzen. Ein Akia wird auch als Wannen-Schlitten oder Pulka bezeichnet und dient als Transportschlitten. In der Bergrettung wird ein Akia als Rettungsschlitten eingesetzt, also eine Trage auf Kufen.


Wer bei Schnee und Eis nicht auf sein geliebtes Fahrrad verzichten möchte, der sollte besser auf ein Fatbike umsteigen. Die Reifen sind mit 4 Zoll in etwa doppelt so breit wie ein herkömmlicher Mountainbikereifen. Mit seinem großen Volumen funktioniert der Reifen als Federelement, das zudem mit sehr niedrigem Druck gefahren werden kann. Fatbikes bieten ein überragendes Fahrverhalten in Kurven und in Kletterpassage und dass nicht nur auf Asphalt, sondern auch bei Eis und Schnee.

Falls einem während der Zombie-Apokalypse keines der bisher genannten Transportmittel zur Verfügung steht, der sollte wenigstens hoffen, in seinem Fluchtrucksack Schuhspikes zum Überziehen zu finden. Diese verhindern, dass man auf Eis ausrutscht, sich womöglich nach einem Sturz die Knochen bricht und als Zombiefutter endet.